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6.13.2023

Published 6/13/2023 by with 0 comment

Apple: Neue iPad Pro Modelle erst 2024?

Apples Zukunftspläne im Tablet-Segment werden konkreter: Nach dem Release der jüngsten iPad-Generation im Oktober 2022 arbeitet der Hersteller an einer OLED-Variante sowie einem Foldable, welche erst 2024 erscheinen sollen.


Nach der Vorstellung der iPad Pro 2022 Modelle mit M2-Chip arbeitet Apple bereits am Nachfolger. Dieser wird allerdings erst im ersten Quartal 2024 auf den Markt kommen, wie das Portal MacRumors unter Berufung auf den für gewöhnlich gut informierten Analysten Ross Young berichtet. Young selbst ist insbesondere auf Insider-Informationen zu kommender Display-Technologie spezialisiert - auch bei Apple soll es dem Analysten zufolge zu einer Änderung hinsichtlich des iPad-Bildschirms kommen.

So soll das kommende iPad Pro in zwei neuen Displaygrößen erscheinen, die sich auf 11,1 und 13 Zoll belaufen und damit eine marginal größere Diagonale als die 2022er-Modelle aufweisen. Zudem plane Apple eine Vereinheitlichung der eingesetzten Panels: Anstelle von einem traditionellen LC-Display, das für das 11 Zoll große iPad Pro vorgesehen ist und dem bisher genutzten mini-LED-Panel bei der größeren Variante sollen künftige iPad-Pro-Generationen vollständig auf OLED-Panels setzen.

Die bisher für 2023 gemutmaßte Produktion eines 14,1 Zoll großen iPad Pro soll indes nicht mehr von Apple vorangetrieben werden. Wie das Branchenportal The Information berichtet, habe das Unternehmen Pläne zu einem deutlich größeren iPad allerdings nicht vollständig zu den Akten gelegt - ein 16-Zoll-Ableger des iPad Pro sei eine der Optionen, die Apple derzeit designt.

Passend zu den potenziell anwachsenden iPad-Displays wird bei Apple auch weiter an faltbaren Bildschirmen geschraubt, wie Analyst Ming-Chi Kuo berichtet. Die bisherigen Gerüchte, dass ein solches Foldable das iPad Mini vom Portfolio verdrängen könnte, dementiert Kuo allerdings auf Twitter: Das iPad Mini soll weiterhin auf dem Markt bleiben, um als günstige Alternative zu einem voraussichtlich hochpreisigen iPad-Foldable angeboten werden zu können.

Entsprechend werde auch ein neues iPad mini erwartet, nachdem das jüngste Modell 2021 erschien. Dieses könnte - im Gegensatz zu den OLED-iPads - bereits Ende 2023 erscheinen und soll Kuo zufolge wahlweise auf den kommenden Bionic A16 oder A17 Chip setzen. Ausschlaggebend hierfür werden die Erträge in der Chip-Herstellung sein, die unter anderem mit der kürzlich angekündigten neuen TSMC-Fabrik entlastet werden soll.

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9.13.2022

Published 9/13/2022 by with 0 comment

Samsung Schlägt Wieder zu: Apple wird Knallhart Verspottet

Apples Konkurrenz ist zu Scherzen aufgelegt und haut den iPhone-Hersteller erneut so richtig in die Pfanne. Doch welchen Grund hat Samsung für Spott und Häme? Je nach Blickwinkel ein recht nachvollziehbares Motiv.


Schon vor der Präsentation des iPhone 14 konnte Samsung nicht anders und machte sich bereits über Apple und deren Nutzerinnen und Nutzer lustig. In einem Video sprachen die Koreaner den Kaliforniern aus Cupertino jedweden Innovationswillen ab, sowohl Apple als auch das neue iPhone stünden eher für Langeweile und Mutlosigkeit. Jetzt, nach der Vorstellung der neuen Apple-Handys, tritt Samsung nochmals nach.

Samsung lacht über Apple und das iPhone 14
In einer Serie von Tweets verbunden mit einer Art Countdown, erinnert man Apple daran, dass man beispielsweise seit über 2 Jahren bereits flexible und faltbare Smartphones anbietet.

In einem weiteren Tweet zielt Samsung auf die Kamera ab. So gratuliert man etwas zynisch zur neuen 48-Megapixel-Kamera des iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max. Gleichzeitig erinnert Samsung allerdings daran, dass man seit nunmehr über 2 Jahren und 6 Monaten bereits 108 Megapixel-Kameras verbaut. Kurzum: Apple lässt sich ganz schön Zeit und schließt dann noch nicht mal direkt zur Konkurrenz auf.

Hat Samsung recht damit?
Doch trifft Samsung mit all den genannten Punkten tatsächlich einen wunden Punkt? Objektiv lügen die Koreaner nicht. Bis heute lehnt Apple faltbare Smartphones ab. Gerüchtweise experimentiert man damit zwar im Labor, doch erst in einigen Jahren könnte es ein solch flexibles iPhone geben. Immerhin dürfte Apple noch immer nicht überzeugt sein. Bekanntlich sind derartige Geräte noch immer alles andere als perfekt, zu viele Kompromisse müssen eingegangen werden.

Und die Kamera? Auch hier lügt Samsung nicht, verschweigt aber die allgemein bekannte Tatsache, dass Megapixel allein noch keine guten Bilder ausmachen. Merkmale wie Sensorgröße und nicht zuletzt die Software (Stichpunkt: Künstliche Intelligenz) sind heutzutage viel wichtiger. Allein die Anzahl der Pixel zu betrachten, lässt nicht ansatzweise Rückschluss auf die eigentliche Qualität zu.
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7.04.2022

Published 7/04/2022 by with 0 comment

Apple Reagiert: Mehr iPads aus Vietnam

 Apple verlagert Teile seiner iPad-Produktion aus China nach Vietnam, berichtet Arstechnica. Apple reagiere damit auf die Störungen der Produktion, die durch die jüngsten Lockdowns in Shanghai ausgelöst wurden. Zwar könne man auch in Vietnam nicht vor weiteren Ausbrüchen der Pandemie sicher sein, die Diversifizierung der Lieferkette macht sie aber weniger störungsanfällig.


In Vietnam lässt Apple bereits Airpods und Homepods produzieren, auch hatte Apple schon iPads dort bauen lassen. Außerhalb Chinas entstehen derzeit schon in Indien eine kleine Menge iPhones, den Mac Pro baut Apple in Texas. Die Ausweitung der Produktion in Vietnam hatte Apple bereits für 2020 und 2021 geplant, wegen Covid aber verschieben müssen.

Mitte Mai hatte sich Apple-CEO Tim Cook mit dem vietnamesischen Premierminister Pham Minh Chinh im Apple Park in Cupertino getroffen, um über die Geschäfte Apples im Land zu sprechen. Bisher sind in 31 Zulieferfirmen etwa 160.000 Arbeiter:innen beschäftigt.

Foxconn wiegelt ab
Ein wesentlicher Partner Apples ist das taiwanische Unternehmen Foxconn, das die meisten seiner Manufakturen, in denen iPhones, iPads und Macs entstehen, in der Volksrepublik China betreibt. Vorwiegend im Süden, in den Ballungsräumen Shanghai und dem Perlflussdelta mit Städten wie Shenzen und Ghuangzhou. In Shanghai lockern die Behörden erst langsam wieder die Infektionsschutzmaßnahmen, die Folge des Auftretens der Omikron-Variante waren, vor denen chinesische Impfstoffe nicht schützen.

Auf Apples Lieferfähigkeiten scheinen die jüngsten Probleme aber wenig Auswirkung zu haben, Foxconn widerspricht in seinen aktuellen Prognosen der Befürchtung, die anhaltende Covid-Kreise mit Lockdowns in Shanghai könnte einen wesentlichen Einfluss auf das iPhone 14 (Pro) und dessen Verfügbarkeit haben. Foxconn verlege eben die Produktion in andere Fabriken, wenn Arbeiter wegen der Maßnahmen nicht am Arbeitsplatz erscheinen können. "Die Auswirkungen der Schließung auf Foxconn sind insgesamt eher begrenzt. Das kann man an unseren Umsätzen im April ablesen, und auch die Leistung im Mai ist besser als wir geschätzt haben", erklärte Foxconn-Chef Young Liu gegenüber dem Branchenblatt Nikkei Asia. In der Vorausschau auf das restliche Jahr werde man trotz Krieg, Inflation und anderen Unwägbarkeiten das Umsatzniveau halten können.
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5.20.2022

Published 5/20/2022 by with 0 comment

Apple verweigert Reparatur von Gestohlenen oder Verlorenen iPhones

 Will man sein iPhone bei einem Apple Store oder von Apple zertifizierten Betrieb reparieren lassen, wird dieses ab sofort mit einer Datenbank gestohlener Geräte abgeglichen. Wie die Seite Macrumors unter Berufung auf ein internes Apple-Memo berichtet, wird ab sofort bei jedem iPhone die IMEI mit der Datenbank GSMA Device Registry abgeglichen, die eine Liste als gestohlen gemeldeter Geräte führt. Wird das Gerät als gestohlen erkannt, soll die Reparatur verweigert werden. Dies soll den Diebstahl von iPhones noch unattraktiver machen, da spätere Reparaturen erschwert werden.


Apples "Wo ist?"-Funktion bietet einen weiteren Schutz. Ein über "Wo ist?" gesperrtes iPhone wird von Apple und einem Service Provider nämlich schon länger nicht mehr repariert, falls ein Kunde diese Funktion nicht deaktivieren kann. Auch in diesem Fall wird das Gerät nicht angenommen, außer der Kunde kann den Kauf nachweisen.

Globale Informationen über Verlust und Diebstahl
Das für Mobiltelefone aller Hersteller offene GSMA Device Registry wird von der Industrievereinigung der Mobilfunkbetreiber gepflegt. Der Dienst ist für Firmen und Behörden gedacht und wird global genutzt, auch in Deutschland. Für Privatanwender sind die Daten nicht abrufbar, diese können aber auf alternative Dienste wie imei.info zurückgreifen. Auch dieser Dienst führt eine Datenbank gestohlener Geräte und kann helfen, wenn man mehr über ein gebraucht gekauftes iPhone erfahren will.

Über die IMEI kann jedes Mobiltelefon eindeutig identifiziert werden. Die Seriennummer besteht als einer 15-stelligen Zahlenfolge und kann etwa über den Anrufcode *#06# aufgerufen werden. Geben Sie dazu diesen Code per Telefonfunktion ein und bestätigen Sie ihn.

Zitieradresse des Artikels: https://bit.ly/3G3tiaG
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4.22.2022

Published 4/22/2022 by with 0 comment

Apple: Firmware-Update für MagSafe erhöht Ladeleistung

 

Apple: Firmware-Update für MagSafe erhöht Ladeleistung
Apple hat die externe Batterie MagSafe mit einem neuen Firmware-Update ausgestattet. Die aktuellste Version ist nun 2.7.b.0. Durch die Aktualisierung lädt die Batterie anstatt mit 5 Watt jetzt mit 7,5 Watt. Mit der neuen Ladeleistung kann der Akku des iPhones also schneller aufgeladen werden. Das erklärt Apple in einem Support-Dokument. Das Firmware-Update kann entweder direkt am iPhone aktualisiert werden, oder per Kabel über das iPad oder Mac installiert werden.

EU-Ausschuss stimmt für einheitliches Ladekabel
Im EU-Parlament hat der Ausschuss für den Binnenmarkt und Verbraucherschutz in einer deutlichen Mehrheit für ein einheitliches Ladeverfahren gestimmt. Als Standard für elektronische Geräte soll in Zukunft der USB-C- Anschluss vorgesehen werden. Der EU-Ausschuss fordert, dass auch Smartwatches und weitere Wearables den Vorgaben unterliegen. Ziel des neuen Beschlusses soll die Reduzierung des Elektroschrotts sein. Bis Ende 2026 soll die Kommission weitere Produktkategorien vorschlagen, die unter den Beschluss des einheitlichen Ladekabels fallen.

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2.18.2022

Published 2/18/2022 by with 0 comment

Apple Dominiert Markt der High-End-Smartphones

Für Apple ist die Marge die wichtigste Kenngröße, das Unternehmen lässt sich nicht auf Preiskämpfe ein und vermeidet entsprechende Marktsegmente. Und dennoch liegt Cupertino vorne.


Apple hält im Premium-Bereich der Smartphones, also bei Geräten, die mehr als 800 US-Dollar kosten, einen globalen Marktanteil von 72 Prozent, ergeben die Analysen von IDC ( via AP News). Die Zahlen beziehen sich auf die ersten neun Monate des Jahres 2021, gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019 hat Apple damit um neun Prozentpunkte zugelegt. Gleichzeitig ist Samsung von 28 Prozent auf 18 Prozent gefallen.

Es kam im vierten Kalenderquartal laut IDC aber noch besser für Apple, die iPhone-13-Reihe erwies sich als so begehrt, dass Apple im kompletten Markt von Samsung die Führung übernahm – ohne in unteren Preiskategorien vertreten zu sein. Zahlen zum Gesamtmarkt haben die Marktforscher, die der gleichen Firmengruppe angehören wie IDG Tech Media, Verlag von Macwelt, bereits Ende Januar veröffentlicht. Apples kurz danach veröffentlichte Bilanz für das Dezemberquartal widerspricht dem nicht, der Umsatz von 71,6 Milliarden US-Dollar in der iPhone-Sparte bedeutete einen neuen Rekord, und wurde gegenüber dem bisherigen aus dem Vorjahr nochmals um etwa zehn Prozent gesteigert.

Kann Samsung zurückschlagen?
Stückzahlen nennt Apple keine. Für Apple ist die Marge die wichtigste Kenngröße, das Unternehmen lässt sich nicht auf Preiskämpfe ein und vermeidet entsprechende Marktsegmente, was sich in den ersten drei Quartalen des Kalenderjahres wieder auf die Position auswirken könnte. Samsung hat mit seinem gestern präsentierten Galaxy S22 den Wettstreit im High-End-Segment eine Generation weiter gedreht, ob sich der koreanische Konzern nennenswert Marktanteile zurückholt, bleibt abzuwarten. Interessant ist zudem der Zeitraum der IDC-Analyse: Apple bringt seine Flaggschiffe meist erst gegen Ende September oder Anfang Oktober in den Handel, das stärkste Quartal der neuen iPhone-Generationen ist also gar nicht berücksichtigt – trotzdem liegt das iPhone weit vorne.

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11.29.2021

Published 11/29/2021 by with 0 comment

Apple im Visier: Qualcomm kündigt M1-Pendant für Windows 11 an

 Mit seinem 2020 veröffentlichten M1-Prozessor stellte Apple die Chips von Intel & Co. in den Schatten. Jetzt holt Hersteller Qualcomm zum Gegenschlag aus.


Es war ein herber Rückschlag für Intel: 2020 kündigte Apple die Zusammenarbeit mit dem Chip-Hersteller auf und begann, den selbst entwickelten M1-Prozessor in seinen Rechnern zu verbauen – mit überragendem Erfolg. Das in Eigenregie aus dem Boden gestampfte "System on a Chip" (SoC) auf Basis der Arm-Architektur ließ die CPUs von Intel alt aussehen – und stellte auch die Modelle anderer Branchengrößen wie AMD in den Schatten. Wie frustriert der ehemalige Apple-Zulieferer über den Schritt war, zeigten mehrere Werbeanzeigen, in denen Intel offen gegen seinen einstigen Kunden wetterte.

Anstatt seine Energie in Verdruss zu kanalisieren, hätte das Unternehmen jedoch besser an neuen Prozessoren arbeiten sollen – denn die Konkurrenz schläft nicht. Nicht nur hat Apple mittlerweile nachgelegt und mit M1 Pro und M1 Max zwei noch stärkere Chips veröffentlicht, auch ein weiterer Hersteller schickt sich an, Intel & Co. das Wasser abzugraben. Der US-Hersteller Qualcomm, der vor allem für seine Smartphone-Chips der Snapdragon-Reihe bekannt ist, hat sich auf die Fahne geschrieben, ein M1-Pendant für Windows-11-Rechner an den Start zu bringen.

Erste M1-Konkurrenz von Qualcomm kommt 2023
Das kündigte das Unternehmen laut The Verge jüngst offiziell im Rahmen einer Investorenkonferenz an und stellte die ersten Prozessoren für 2023 in Aussicht. Die sollen ebenfalls auf der Arm-Architektur aufbauen und explizit in einer Liga mit Apples M-Serie spielen. Qualcomm will mit dem Produkt eigenen Angaben zufolge den neuen Maßstab für PC-Prozessoren liefern. Obendrein arbeitet das Unternehmen an einer Optimierung seiner Grafikeinheit Adreno. Die soll künftig die Ansprüche leistungsfähiger PCs erfüllen und sogar Spiele auf Spitzenniveau wiedergeben. Das dürfte die Marktführer Intel und AMD erzittern lassen.

Ob Qualcomm der große Wurf gelingt, bleibt abzuwarten. Der Hersteller ist kein unbeschriebenes Blatt auf dem PC-Markt. Es gibt bereits diverse Laptops auf Snapdragon-Basis. Deren Erfolg blieb bislang aber überschaubar. Die Chancen für einen erfolgreichen M1-Angriff stehen indes gut. Qualcomm hat Anfang 2021 das Unternehmen Nuvia aufgekauft. Das wurde 2019 von drei ehemaligen Apple-Ingenieuren gegründet, die aktiv an der Entwicklung der iPhone- und iPad-Prozessoren der A-Serie beteiligt waren. Da Apples M1-Chip auf der Technologie der A-Serie aufbaut, könnte Nuvia entscheidend zur Entwicklung des neuen Arm-SoC beitragen.

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11.26.2021

Published 11/26/2021 by with 0 comment

Währungskrise: Apple stoppt Verkäufe in der Türkei

Die Währungskrise in der Türkei hat dramatische Auswirkungen, auch Apple hat inzwischen Maßnahmen ergriffen. Die Lira fiel innerhalb kürzester Zeit um weitere 15 Prozent, nachdem der türkische Präsident Erdoğan öffentlich die Zinssenkungen verteidigte und betonte, dass er an seinem bisherigen Wirtschaftskurs weiter festhalten will. Kurz darauf stoppte Apple den Verkauf aller Geräte im türkischen Online-Store, mutmaßlich um Verluste angesichts der kriselnden türkischen Währung zu verhindern. Eine Lira entspricht derzeit nur noch rund 0,08 US-Dollar, seit Beginn des Jahres hat die Lira gegenüber der Leitwährung rund 42 Prozent an Wert verloren. Damit ist sie laut Reuters die am schnellsten fallende Währung der Welt.


iPhones und Co. lassen sich zwar immer noch über die Website aufrufen und konfigurieren, können allerdings nicht in den Warenkorb gelegt werden. Wie lange der Verkaufsstopp beibehalten wird, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist aber, dass Apple solange bei seinem Kurs bleibt, bis die enorme Inflation der Lira gestoppt wird. Ob der Vor-Ort-Verkauf in türkischen Apple Stores ebenfalls gestoppt wurde, ist uns nicht bekannt.

Vor fast genau sieben Jahren hat Apple einen vergleichbaren Verkaufsstopp in russischen Online-Stores angeordnet : Damals fiel die russische Währung Rubel so schnell, dass die iPhones im Land im Verlauf einer Woche deutlich billiger wurden als anderswo auf der Welt. Der Verkauf im Einzelhandel vor Ort ging indes weiter, was aber dazu führte, dass die meisten iPhone- und iPad-Modelle schnell ausverkauft wurden. Im Dezember 2014 verlor der Rubel mehrere Prozentpunkte von seinem Wert innerhalb einer Woche, da die Ölpreise damals recht niedrig waren und die EU- sowie USA-Sanktionen wegen der Krim-Annexion in Kraft traten.

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7.06.2021

Published 7/06/2021 by with 0 comment

Diese Neuheiten hat Apple Während der WWDC 2021 Vorgestellt

 Apple hat in der Keynote im Zuge der WWDC-Entwicklerkonferenz wieder jede Menge Software-Neuheiten präsentiert. Im Fokus standen neue Generationen für die Betriebssysteme iOS, iPadOS, watchOS und macOS.


Wie jedes Jahr hat der iPhone-Hersteller Apple auch in diesem Jahr im Zuge der WWDC-Entwicklerkonferenz jede Menge Neuheiten im Software-Sektor präsentiert.

Bei Apple registrierte Entwickler können die Updates iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8 und macOS Monterey in einer ersten Vorab-Version bereits jetzt herunterladen.

Das größte Interesse dürfte wohl auf der eventuellen Vorstellung von iOS 15 liegen. Die vielleicht wichtigste Neuerung betrifft die Benachrichtigungen. Hier haben Nutzer nun nicht nur einen neuen Look, sondern können unterschiedliche Statusmeldungen wie "Nicht stören", "Arbeit" oder ähnliches einstellen, anhand derer entschieden wird, welche Benachrichtigungen angezeigt werden. Über das "Notification Summary" können User sich anschließend alle Benachrichtigungen anzeigen lassen, die bisher nicht gesehen wurden.

Für Video-Calls gibt es ebenfalls einige Neuigkeiten: Facetime unterstützt nun "Spatial Audio" für 3D-Sound, "Voice Isolation" um den Sound der Umgebung zu blockieren und die Stimme des Gegenübers zu priorisieren. Im Gegenzug lässt "Wide Spectrum" das Mikrofon alle Geräusche aufnehmen. Für Calls mit mehreren Teilnehmern bietet "Grid View" eine neue, ordentlichere Ansicht für alle Gesichter. Der neue "Portrait Mode" fokussiert das Bild auf die Personen und blurrt den Hintergrund. SharePlay erlaubt es außerdem, via Facetime Videos, Musik und andere Erlebnisse per Screen-Sharing mit Freunden und Familie zu teilen.

Neues Feature: "Shared with You"
Das neue Feature "Shared with You" zeigt Nutzern alle per Messages geteilten Dateien direkt in einer einzelnen Übersicht. Der Apple-Messenger wurde indes auch mit einem neuen Design ausgestattet, das gespeicherte Fotos in einem Collage-Design anzeigt. Ebenfalls spannend: Spotlight erlaubt es dem User nun, in der Photo-App nach alle möglichen Inhalten zu suchen - auch etwa nach getaggten Personen. "Photo Memories" lässt den Nutzer Bilder oder Videos automatisch mit Musik aus Apple Music hinterlegen, wobei die Bilder passend zum Beat der Lieder animiert wird. Mit "Live Text" kann Text auf Bildern mit der Kamera ausgelesen werden und von dort sogar direkt kopiert und in andren Apps eingefügt werden. Die App erkennt auch bestimmte Tiere und Objekte und liefert Informationen zu diesen.

Außerdem wurde auch die Weather-App mit einem neuen Design ausgestattet, wobei sich der Hintergrund der App je nach Wetterlage ändert. Apple Maps erhält einen neuen interaktiven Globus, viele neue Details für die Städteansicht, sowie viele neue Features für den Drive Mode, die dem Fahrer eine bessere Übersicht über seine Umgebung liefern. Für Fußgänger implementiert Apple außerdem eine LiveView mit Augmented Reality der Umgebung - dieses Feature gibt es jedoch vorerst nur in ausgewählten US-Städten.

Bei der Wallet-App kann kann das iPhone bisher nur als Autoschlüssel genutzt werden - nun kommt die Funktion auch für die Haustüre, den Eingang zur Arbeitsstelle oder in ausgewählten Hotels.

Apple AirPods: iOS 15 bringt neue Kopfhörer-Features
Mit der Einführung von iOS 15 gibt es auch einige neue Features für die Apple-Kopfhörer AirPods: So hilft etwa "Conversation Boost" Nutzern mit schlechterem Gehör, in dem Umgebungs-Sound reduziert und die Stimme des Gegenüber verstärkt wird.

"Announced Notifications" lesen Benachrichtungen direkt über die Kopfhörer vor, wobei dies separat für alle Apps ein- und ausgeschaltet werden kann. Wer seine Kopfhörer gerne mal verliert, kann mit "Find My Networks" nun nach einem ähnlichen Prinzip wie die AirTags schnell wiederfinden.

Der 3D-Sound "Spacial Audio" lässt sich über die AirPods nun außerdem auch bei TV OS, macOS und Apple Music nutzen.

iPad OS 15: Besserer Homescreen und neue Widgets
Dank dem neuen iPadOS 15 haben User nun die Möglichkeit, Widgets direkt am Homescreen anzupinnen. Wer hierbei nicht die Übersicht über die installierten Apps verlieren will, kann durch Öffnen der "App Library" auch eine gesonderte Ansicht für die installierte Software öffnen.

Für das Arbeiten am iPad sind die neuen "Multitasking"-Funktionen sicher praktisch: Das neue Menü am oberen Screenrand lässt etwa zwei Apps gleichzeitig in geteilter Screen-Ansicht nutzen. Die "Shortcuts" helfen iPad-Besitzern dabei, Apps, Widgets und ähnliches schneller mit einem Tap am Homescreen zu finden.

Ebenfalls spannend: Bei der Notes-App können nun per "Mentions" andere Nutzer verlinkt werden, woraufhin diese eine Benachrichtigung erhalten. Zusätzlich können Notes mit Hashtags versehen werden, um zu wissen, worum es in den Texten geht.

macOS "Monterey": Kleineres Hardware-Update scheint wahrscheinlich
Beim neuen Mac-Betriebssystem war m it keinen allzu großen Neuerungen zu rechnen: Stattdessen beschränkt man sich größtenteils darauf, von anderen Apple-Geräten bekannte Features auch auf die Macs zu bringen.

Mit macOS Monterey kommen so nun etwa FaceTime,SharePlay, Share An App, Shared with You, AirPlay, Shortcuts und Quick Notes Features auch auf die Apple-Rechner.

iCloud, Health, wachtOS, Home und Safari: Weitere Neuerungen in der Übersicht
iCloud:
> "Account Recovery" erlaubt es Nutzern, Freunde anzugeben, die den eigenen Account wiederherstellen können, wenn Nutzerdaten verloren wurden
> "Digital Legacy": Bestimmte Kontakte angeben, die nach dem eigenen Tod über die iCloud-Daten verfügen
> "Hide My E-Mail": Automatisch generierte, willkürliche E-Mail-Adressen, die in Anmeldungsbögen angegeben werden können. Mails kommen trotzdem beim Nutzer an - die echte Mail-Adresse bleibt jedoch anonym

iHealth:
> "Walking Steadiness" erkennt Abweichungen vom normalen Laufstil, um Fallrisiko zu berechnen
> "Labs" gibt Informationen über Gesundheitsdaten, die auch Laien verstehen
> Trends zeigt Veränderungen im Alltag an, etwa beim Herzschlag, gelaufenen Schritten und vielem mehr
> Daten können nun direkt per Smartphone Ärzten gezeigt werden
> Gesundheitsdaten von Familie und Freunden können über "Health Sharing" eingesehen werden

watchOS:
> Mehrere neue Funktionen für Entspannung
> Neue Workouts
> Neue Features für Fotos

Home:
> iPhones können als Ersatz für den Hausschlüssel genutzt werden
> Dank Siri Filme oder Serien starten, ohne dass die Fernbedienung in die Hand genommen werden muss
> HomePod Mini kann künftig als Lautsprecher genutzt werden
> Siri kann auch auf anderen Produkten von einer Reihe von Herstellern genutzt werden

Apple Privacy: So will der Hersteller für mehr Sicherheit sorgen
Für mehr Sicherheit im Alltag führt Apple die neue "Mail Protection Privacy" ein, die die IP-Adresse, Location und den Zeitpunkt des Öffnens der Mail für zu neugierige Konzerne versteckt. Auch in Safari kann bei der Nutzung nun die IP-Adresse versteckt werden.

Der "App Privacy Report" zeigt Nutzern genau, wie datenhungrig die einzelnen installierten Apps auf iPhone und Co. wirklich sind. Ebenfalls angekündigt: "Audio never leaves device" für Siri, wodurch Anfragen bei Siri nur auf dem Endgerät und nicht bei Apple oder anderen gespeichert und angehört werden können. Dies ermöglicht es Nutzern unter anderem nun, bestimmte Anfragen auch ohne aktive Internet-Verbindung zu tätigen.

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6.10.2021

Published 6/10/2021 by with 0 comment

Apple iPad Pro M1 vs. Surface Go 2 und Surface Pro 7+

 Apple hat am Dienstag sein neuestes iPad Pro (2021) vorgestellt, das vom M1-Chip angetrieben wird, der auch Macs zu neuen Leistungshöhen verholfen hat. Aber wie schlägt es sich im Vergleich zu Microsofts Surface-Tablets, die zu den besten Windows-Tablets gehören, die man kaufen kann? Allein aufgrund der technischen Daten – ziemlich gut, wie sich herausstellt.


Seit Jahren haben Android-Tablets und das iPad mit der Herausforderung zu kämpfen: Aber ist es ein echter Computer? Wir würden immer noch sagen, dass Windows Flexibilität und Legacy-Unterstützung bietet, die der Mac nicht hat. Man kann aber nicht bestreiten, dass Apple enorme Fortschritte bei der Bereitstellung eines relativ preiswerten, leistungsstarken Tablets gemacht hat, das mit dem Besten konkurrieren kann, was Microsoft zu bieten hat.

Apples iPad Pro (2021) wird in zwei Konfigurationen ausgeliefert: ein 11-Zoll-Modell, das bei 879 Euro beginnt, und eine 12,9-Zoll-Version, die ab 1.199 Euro zu haben ist. Diese beiden Versionen konkurrieren im Wesentlichen mit Microsofts Surface Go 2, einem 10,5-Zoll-Tablet, das bereits ab 459 Euro erhältlich ist, und dem Surface Pro 7+, einem 12,3-Zoll-Tablet ab 1.029 Euro.

Wir werden die Hauptunterschiede zwischen den Tablets aufschlüsseln, die Vorteile jedes einzelnen aufzeigen und am Ende die technischen Spezifikationen auflisten.

Der Preis: Das iPad gewinnt überraschend
Mit 829 Euro ist die teuerste Konfiguration des Surface Go 2 günstiger als das günstigste 11-Zoll-iPad Pro von Apple mit 879 Euro. Es ist jedoch erwähnenswert, dass das Surface Go 2 maximal 128 GB Speicherplatz bietet, das Minimum für das 11-Zoll-iPad Pro. Die beiden Geräte sind vergleichbar groß, aber sie sind in einer völlig anderen Klasse.

Das Surface Pro 7+ beginnt bei 1.029 Euro, immer noch 170 Euro weniger als das 12,9-Zoll-iPad Pro von Apple. Aber der Preis steigt von da an stetig an, bis auf 3.149 Euro. Für die verschiedenen Konfigurationen des Surface Pro 7+ legt Microsoft noch einiges drauf. Das teuerste 12,9-Zoll-iPad Pro von Apple kostet maximal 2.579 Euro.

Das Betriebssystem: Ein Unentschieden
Dies ist eine absolut subjektive Entscheidung. Apples iPadOS (ein Derivat von iOS) wird von Scharen von Top-Entwicklern unterstützt. Windows hat eine viel kleinere Palette an Apps, die aber auch Generationen von Legacy-Apps, Dienstprogrammen und Spielen umfassen.

Leistung: Gute Frage
Unser Surface Go 2 Test hat gezeigt, dass der leistungsstärkste Core m3-8100Y Prozessor im Tablet etwa 33 Prozent langsamer ist als ein 2017er Macbook Pro. Obwohl wir das Surface Go 2 und das 11-Zoll-M1-iPad Pro nicht direkt miteinander verglichen haben, kann man davon ausgehen, dass das iPad massiv leistungsstärker sein wird.

Wie das 12,9-Zoll-iPad Pro mit dem 11-Gen-Tiger-Lake-Prozessor im Surface Pro 7+ konkurrieren wird, ist die große Frage. Faire, plattformübergreifende Benchmarks können schwierig zu ermitteln sein, da Apps für ihre spezifischen Betriebssysteme kodiert sind. Wir können sagen, dass bei unseren eigenen Laptoptests mit unseren synthetischen Benchmarks das 8-Core M1 Macbook Pro (nicht iPad) an einigen Stellen ein wenig zurückfiel. Intel behauptet außerdem, dass die Tiger-Lake-Chips der 11. Generation, die in Geräten wie dem Surface Pro 7+ stecken, bei bestimmten Aufgaben tatsächlich schneller sind.

Akkulaufzeit: Surface Pro kann sich durchsetzen
Die Akkulaufzeit kann von einer Reihe von Faktoren beeinflusst werden: welche Apps laufen, ob das Gerät mit einem Netzwerk verbunden ist, wie viel Strom eine Komponente benötigt und so weiter. Apple behauptet, dass alle neuen iPad Pro-Modelle etwa 10 Stunden lang in Betrieb durchhalten können, während Sie Videos ansehen, die Metrik, die wir für die Bewertung der Akkulaufzeit verwenden.

Unser Surface Go 2 Testgerät hielt etwa 7 Stunden und 20 Minuten in unserem Video-Rundown-Test durch. Das Surface Pro 7+ lief mit einem größeren Akku etwa 10 Stunden. In Anbetracht dessen, was wir typischerweise bei Angaben zur Akkulaufzeit sehen (Verwendung von unangemessen schwachen Bildschirmen), gehen wir davon aus, dass die Akkulaufzeit des Surface Pro 7+ das iPad Pro um einen Hauch übertreffen wird.

Drahtlos: Das iPad liegt leicht vorne
Alle drei Geräte können sich entweder über Wi-Fi 6 oder Mobilfunk verbinden, wobei nur das iPad Pro eine 5G-Verbindungsoption bietet. Die Windows-Geräte nutzen herkömmliches LTE.

Kamera: Das iPad gewinnt wahrscheinlich
Wir haben die Kamera des iPad Pro noch nicht in Aktion gesehen, aber wir sind darauf vorbereitet, zuzugeben, dass die iPad-Kamera das Surface um einiges übertreffen wird. (Die Kamera des iPad Pro bietet zum Beispiel eine höhere Auflösung.) Generell sind die Surface-Geräte als Business-Tools konzipiert, um Fotos von Dokumenten und Whiteboards zu machen und die Informationen in Office zu verwenden. Apple sieht seine iPad-Kameras als kreative Werkzeuge und legt dementsprechend Wert auf die Kameraqualität.

Zubehör: Unverzichtbar und teuer
Einer der schlimmsten Aspekte jedes Geräts ist das mulmige Gefühl, dass das Tablet selbst nicht genug ist. Das eine Mal, als ich Apples 339 Euro teures Magic Keyboard benutzt habe, habe ich sie nicht gemocht. Ich empfinde Microsofts Signature Type Cover Tastaturen als deutlich besser, aber Sie müssen immer noch etwa 180 Euro für eine bezahlen.

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5.25.2021

Published 5/25/2021 by with 0 comment

Samsung vs. Apple: Mächtige Updates!

Das Galaxy S8 ist immer noch weltweit beliebt, erhält von Samsung aber keine Sicherheitsupdates mehr: Das grenzt für mich an Nötigung und Kaufzwang. Apple zeigt mit seinen iPhones eindrucksvoll, dass das auch anders geht.


Nutzer des Samsung Galaxy S8 bekommen in Zukunft keine Sicherheitsupdates mehr. In der offiziellen Übersicht zu Smartphones, die weiterhin Aktualisierungen erhalten, sind das S8 sowie das S8 Plus nicht mehr aufgelistet. Tauchen künftig kritische Sicherheitslücken beim Galaxy S8 auf, werden die Nutzer wohl auf der Strecke bleiben.

Und das, obwohl das Gerät eines der beliebtesten Smartphones der vergangenen Jahre ist. Mit über 41 Millionen Einheiten reiht sich das Gerät in die Top 20 der meistverkauften Smartphones aller Zeiten ein. Zu der Einführung galt das Galaxy S8 als eines der besten Handys der Welt.

Die verbaute Hardware ist vielleicht nicht mehr auf dem neuesten Stand. Doch auch heute ist das Gerät noch immer mehr als alltagstauglich und liefert genug Leistung für die allermeisten Nutzer. Es gibt also kaum Gründe, wieso man das Galaxy S8 nicht mehr nutzen sollte – künftig fehlende Sicherheitsupdates sind aber einer davon. Als Nutzer überlege ich mir zweimal, ob ich ein Smartphone behalten möchte, das von Monat zu Monat immer unsicherer wird. Von Nachhaltigkeit keine Spur, so werden wir zum Kauf neuer Geräte gezwungen.

Support-Ende älterer Geräte: Wer glaubt, Samsung sei das schwarze Schaf, der irrt sich
Nach etwa vier Jahren fällt das Galaxy S8 somit aus Samsungs Update-Strategie. Neue Features gab es sowieso schon länger nicht mehr, es wurden in den vergangenen Monaten nur Sicherheitslücken geschlossen. Ärgerlich für alle Nutzer. Das Smartphone ist für viele Menschen ein zentrales Organisationsgerät mit Banking-Apps, Kalender, E-Mails und vielleicht sogar der Ausweis-App. Ohne Sicherheitsupdates geraten viele sensible und private Daten so in Gefahr.

Doch ist Samsung jetzt das schwarze Schaf der Handybranche? Vergangenen Herbst zeigten sich die Koreaner verbraucherfreundlich und verkündeten ihre neue Update-Strategie: Neuere Geräte sollen drei statt zwei große Android-Updates bekommen. Diese erscheinen im jährlichen Zyklus, wodurch ein neueres Galaxy-Handy etwa auf vier Jahre unterstützte Lebensdauer kommt. Mehr dazu lesen Sie hier. Zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

Google ist einer der wenigen Hersteller von Android-Handys, der ebenfalls Updates über drei Jahre garantiert – wegen der eigenen Plattform erhalten Nutzer von Pixel-Geräten zudem die Aktualisierungen sogar als Erstes. Doch gerade wegen der eigenen Plattform könnte Google noch mehr bieten. Auch die Anzahl der Pixel-Geräte ist überschaubar.

Andere Smartphone-Hersteller zeigen sich noch weniger transparent und nutzerfreundlich. Huawei beliefert das 2019 erschienene P30 Lite nur mehr mit vierteljährlichen Updates, was ein Zeichen für den baldigen Support-Aus sein kann. Xiaomi, seinerseits zweitgrößter Smartphone-Verkäufer in Europa mit 23 Prozent Marktanteil (Samsung führt die Liste mit 35 Prozent an), stellt nicht einmal eine aktuelle Update-Liste zur Verfügung. Geräte der beliebten Mi-Reihe werden in der Regel drei bis vier Jahre versorgt – sicher können sich die Nutzer aber nicht sein. Bei Herstellern wie Sony, Asus oder Motorola sieht die Lage nicht besser aus: Updates laufen in weniger zuverlässigen Abständen auf den Geräten ein.

Acht Jahre alt und trotzdem Updates: Apple macht vor, wie Sicherheit geht
Wie eine vernünftige Update-Politik aussehen kann, zeigt hingegen Apple sehr deutlich. Anfang Mai spendierte Apple Nutzern des acht (!) Jahre alten iPhone 5s ein neues Sicherheitsupdate. Das sechs Jahre alte iPhone 6s läuft sogar noch mit dem aktuellsten Betriebssystem iOS 14.

Apple ist dafür bekannt, seine Geräte lange mit neuen Features zu versorgen. Und noch länger mit Sicherheitsupdates. Das macht iPhones in den meisten Fällen langlebiger als Android-Handys – und wirkt sich dementsprechend auch positiv auf den Wiederverkaufswert der Geräte aus.

Klar, Apple hat ein Dutzend iPhones auf dem Markt und damit deutlich weniger unterschiedliche Modelle, die immer auf dem neuesten (Sicherheits-)Stand sein müssen. Zudem muss sich Apple nicht mit Chip-Herstellern austauschen, da der hauseigene A-Chip in jedem iPhone zum Einsatz kommt.

Doch ist es für Android-Hersteller wirklich so schwer, zumindest beliebte Geräte, die weltweit millionenfach verkauft wurden und als ehemalige Flaggschiffe immer noch leistungsstark sind, länger zu supporten? Das Galaxy S8 ist ein gutes Beispiel: Das moderne Design ist weiterhin quasi state-of-the-art, der Prozessor ist stark genug für so gut wie jede Aufgabe und für schnelle Fotos reicht die Kamera allemal. Ohne weitere Sicherheitsupdates sind allerdings alle meine privaten Daten in Gefahr.

An die Hersteller von Android-Handys: Nutzerfreundlichkeit geht anders
Und so werde ich doch gezwungen, mir ein neueres Handy anzuschaffen. Neue Geräte kommen in den Zyklus, alte werden nicht mehr unterstützt und somit auch uninteressanter für Käufer gebrauchter Geräte. Als Apple-Nutzer ist man diesem Problem nicht so ausgeliefert. Möchte man sich ein iPhone kaufen und Geld sparen, so ist ein drei, vier Jahre altes Modell immer noch sicher und aktuell – zumindest, was die Software angeht.

Ich bin allerdings großer Samsung-Fan. Knapp drei Jahre kann ich mich also auf Updates verlassen. Was danach kommt? Keine Ahnung. Wahrscheinlich muss ich dann das Gerät wechseln, damit meine Daten sicher bleiben.

Ein Blick zu Apple lohnt sich. Mehr Updates für mehr Geräte bedeuten zwar mehr Kosten für die Hersteller, doch die Nutzerschaft wird sich daran erfreuen. Ebenso wie die Umwelt: Weniger neue Geräte bedeuten wegen benötigte natürliche Ressourcen für die Produktion.

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5.07.2021

Published 5/07/2021 by with 0 comment

iPad Pro, iMac M1, Apple TV: Wer liefert schneller als Apple?

Ausweislich Apples letzter Quartalsbilanz hatte der Mac-Hersteller noch keine großen Auswirkungen des globalen Chip-Mangels gespürt.


Das merkt man bereits bei den am 20. April vorgestellten iPads Pro und den bunten iMacs M1: Die Vorbestellung eröffnete am 30. April um 14 Uhr, "in der zweiten Mai-Hälfte" könne man erst liefern - sofern man rechtzeitig bestellt hat. Denn schon eine Stunde nach der virtuellen Ladenöffnung waren die Lieferzeiten für etliche Modelle bereits weit in den Juni gerückt. Wir geben hier einen Überblick, wie lange Sie heute bei Apple auf bestimmte Produkte warten müssen, wo sie es womöglich früher bekommen – und welche Varianten sich eher nicht lohnen.

iMac M1 bei Apple: Keine frühere Lieferung bei Speicherupgrade mehr
Apple nennt den Liefertermin immerhin auf die Woche genau , bestellt man heute. Bei den Grundkonfigurationen mit acht GPU-Kernen (1669 Euro mit 256 GB SSD, 1899 Euro für 512 GB SSD) wäre das der Zeitraum vom 15. bis 22. Juni, wer das Gerät mit sieben GPU-Kernen für 1449 Euro wünscht, kann damit vom 31. Mai bis 8. Juni rechnen. Von diesem Modell können wir aber eher abraten: Neben dem siebten Kern fehlen hier die beiden USB-Anschlüsse und Ethernet im Netzteil sowie die drei Farboptionen Gelb, Orange und Violett. Was am letzten Freitag noch ein wenig half, zeigt nun keine Effekte mehr: Wählt man 16 GB statt 8 GB gemeinsamen Speicher, verschiebt sich die angegebene Lieferung allenfalls um wenige Tage nach vorne, vor dem 10. Juni ist nichts zu erwarten. Auch mutmaßlich weniger begehrte Farbvarianten wie Rot bringen keine kürze Wartezeit. Eine andere SSD ändert auch nichts.

iMac M1 bei anderen Händlern
Man kann sein Glück natürlich auch bei anderen Händlern versuchen, niedrigere Preise darf man aber nicht erwarten. Unter Umständen einen früheren Liefertermin, aber das dürfte Glückssache sein. Saturn etwa meldet lediglich "Lieferung ab Veröffentlichungsdatum 26.5.2021" . Da Apple in der Regel zunächst seine eigenen Stores beliefert, kann man nicht unbedingt erwarten, auch tatsächlich ab Pfingsten beliefert zu werden. Immerhin bietet Saturn interessante Bundles, beim Kauf eines iMac M1 etwa gibt es die Airpods Pro für 209 statt 279 Euro oben drauf. Weniger attraktiv ist das Paket mit Apple TV HD für 139 Euro: Es handelt sich hier um veraltete Ware.

iPad Pro bei Apple: Auf die Größe kommt es an
Sicher, das iPad Pro bekommt auch in der 11-Zoll-Variante einige wesentliche Neuerungen: Etwa den Chip M1, der den A12Z aus dem Vorgängermodell nachfolgt. Oder 5G in den Varianten mit Funkmodem. Aber die vielleicht spannendste Neuerung ist dem 12,9-Zoll-Modell vorbehalten: der Mini-LED-Bildschirm, den Apple als Liquid Retina XDR bezeichnet, in Anlehnung an das Pro Display XDR. Somit unterscheiden sich die Lieferzeiten deutlich, was einerseits an höherer Nachfrage nach dem größeren Pro liegen könnte, freilich aber auch an Engpässen in der Produktion. Mit der Lieferung eines 11-Zoll-iPad kann man ab 27. Mai rechnen, das iPad Pro 12,9'' trifft zwischen 23. Juni und 8. Juli bei den Kunden ein, verspricht Apple. Es spielt dabei auch keine Rolle, zu welcher Speichervariante man greift und ob man das iPad Pro gravieren lässt oder nicht.

iPad Pro bei anderen Händlern: Es bleibt ungewiss
Wieder sehen wir zuerst bei Saturn nach und bekommen die gleiche vage Auskunft : Lieferbar ab 26. Mai. Das gilt für alle Varianten, auch für beide Display-Größen. Mediamarkt nennt die gleichen Termine . Wir rechnen hier nicht mit einer Lieferung des iPad Pro M1 vor den Terminen, die Apple avisiert, aber man kann es auf gut Glück ja versuchen. Wie bei neuen Produkten Apples anfangs üblich, sind die Preise gleich. Wer sich also für ein iPad Pro interessiert und womöglich schon ein Kundenkonto bei einem anderen Händler hat, kann das gerne dort versuchen.

Apple TV 4K 2021: Braucht's das überhaupt?
Die auffälligste Neuerung beim Apple TV 4K ist die neue Fernbedienung, die gibt es aber auch separat zu kaufen. Ansonsten kann man auch mit dem "alten" Apple TV 4K und dem Apple TV HD ab tvOS 14.5 mit einem iPhone X oder neuer den Weißabgleich ändern - ein neues Gerät empfiehlt sich allenfalls, wenn man noch keines oder nur ein etwas veraltetes neben oder unter dem Fernsehapparat stehen hat. Die 32-GB-Variante liefert Apple vom 31. Mai bis 8. Juni an die Kunden, die heute bestellen, das 64-GB-Modell kommt eine Woche später.

Airtags: Einzeln schneller
Die Airtags, die Apple eine Woche vorher zur Bestellung freigegeben hat, kommen allmählich bei immer mehr Bestellern an. Heute verspricht Apple die einzelnen Anhänger schon ab nächster Woche, auf den Viererpack muss man aber vier Wochen warten. Mehr Details zu den Lieferzeiten der Airtags haben wir in einem separaten Artikel vermerkt , diese können sich aber jederzeit ändern.

Wenn der Einzelhandel wieder öffnet
Es besteht aber Anlass zur Hoffnung, dass ab Juni wieder so etwas ähnliches wie Normalität einsetzt - und die Apple Stores wie die Filialen der Elektronikhändler wieder mit Hygienekonzepten öffnen können. Dann ist man unter Umständen besser bedient, den nächsten Apple Store oder einen anderen Einzelhändler aufzusuchen und dort das Glück zu suchen.

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3.11.2021

Published 3/11/2021 by with 0 comment

Apple: Kommt das AR-Headset doch erst 2022?

 Unlängst hatten Insider eine Augmented-Reality-Brille aus dem Hause Apple für 2021 vorausgesagt. Bewahrheiten sich aktuelle Gerüchte, warten Sie jedoch deutlich länger. Dann allerdings steht Ihnen einiges ins Haus!


Der Branchenanalyst Ming-Chi Kuo bezeichnet sich selbst als Apple-Insider und gibt regelmäßig Prognosen über kommende Hardware des kalifornischen Herstellers ab. Dabei erweisen sich seine Vorhersagen oft als äußerst sprunghaft und wacklig. Beispiel gefällig? Mitte 2020 kündigte Kuo an, dass Apple 2022 sein erstes Augmented-Reality-Headset an den Start bringen würde. Im Januar 2021 korrigierte er seine Angabe und stellte die AR-Brille bereits für das laufende Jahr in Aussicht. Rund zwei Monate später revidiert er seine Prognose laut Appleinsider.com nun abermals und setzt die Veröffenlichung des Apple AR-Headsets doch lieber wieder für 2022 an. Diesen Mangel an Substanz und Beständigkeit in Ming-Chi Kuos Vorhersagen sollten Sie beim Lesen der folgenden Zeilen im Hinterkopf behalten, denn für die kommenden Jahre prophezeit der selbsternannte Experte nun gleich eine ganze Reihe spektakulärer Augmented- und Mixed-Reality-Gadgets aus dem Hause Apple.

Apple AR-Headset für 1.000 US-Dollar
Geht es nach Kuo, definiert Augmented Reality den nächsten großen Technologiesprung, der die Interaktion zwischen Mensch und Computer nachhaltig verändern wird. Anders als Virtual-Reality-Geräte, denen Kuo ein Schicksal als ewiges Nischenprodukt attestiert, werde AR sich früher oder später im Mainstream etablieren. Für den Analysten Grund genug, eine Roadmap zu veröffentlichen, in der er Apples mutmaßliche Vorstöße in diesem Marktsegment aufzeigt. Demnach startet der iPhone-Hersteller 2022 mit einem AR-Headset durch, das eher helmartig anmuten soll. Es handelt sich laut Kuo um ein eigenständiges Gerät, das nicht mit einem Smartphone oder einem Rechner verbunden werden muss und sowohl AR als auch VR beherrscht. Der Analyst rechnet mit einem Preis von rund 1.000 US-Dollar (circa 840 Euro). Das wäre vergleichsweise günstig, frühere Gerüchte brachten einen Kostenpunkt von 3.000 US-Dollar ins Spiel.

Apple Glass und AR-Kontaktlinsen
2025 legt Apple laut Ming-Chi Kuo nach und veröffentlicht eine tatsächliche AR-Brille, die der Analyst als Apple Glass bezeichnet. Das Gerät soll wie eine klassische Sonnenbrille anmuten, ebenfalls ohne Anbindung an ein externes Gerät funktionieren und unter anderem im Zusammenspiel mit Apple Car neue Möglichkeiten eröffnen. Gerüchten zufolge hat Apple bislang aber nicht einmal einen Prototyp gebaut. Noch vager fallen die Prognosen für die darauffolgende Geräteklasse aus. Laut Kuo gibt Apple ab 2030 AR-Kontaktlinsen heraus. Technische Details dazu gibt es bislang nicht. Fest dürfte indes stehen, dass die Linsen anders als die übrigen AR-Geräte nicht über einen integrierten Prozessor verfügen. Woher die Informationen stammen, bleibt unklar. Offiziell hat Apple noch kein einziges Augmented-Reality-Gadget angekündigt. Genießen Sie die Voraussagen daher besser mit allergrößter Vorsicht.

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3.04.2021

Published 3/04/2021 by with 0 comment

Apple: Gehören brüchige und defekte Ladekabel bald endlich der Vergangenheit an?

 Apple will die Robustheit seiner Ladekabel erhöhen. Wie aus einem Patent hervorgeht, über das die Website "AppleInsider" berichtet, arbeitet Apple an mehreren Ideen für optimierte Kabel, die nicht so leicht kaputtgehen sollen. (Lesen Sie auch: Das iPhone mit Maske aber ohne PIN entsperren? Neues Update macht's möglich!)


Endlich robustere Ladekabel: Das hat Apple vor
Dabei denkt der Konzern über Kabel mit variablen Steifigkeitswerten und Verdickungsteilen für diverse Kabel-Elemente nach. Das Kabel an sich soll gleichmäßig dick sein. Ebenfalls geplant ist es, die sogenannte "Zugentlastunghülse", also die Kappe am Ende des Kabels, zu ersetzen.

Neues Patent soll bekanntes Problem bei Ladekabeln von Apple lösen
Apple selbst räumt Fehler in der bisherigen Konzeption der Kabel ein: "Es ist bekannt, dass ein Biegen des Kabels in der Nähe des Endpunktes zu einer unerwünschten Belastung der Drahtverbindungen führen kann, was wiederum ein Kabelversagen verursachen kann", heißt es in dem Patent. "Dementsprechend ist es üblich, eine Zugentlastungshülse aus einem steifen Material um den Endbereich des Kabels vorzusehen."

Weiter heißt es: "Das steife Material erzeugt eine lokale Erhöhung des Biegewiderstands des Kabels und entlastet dadurch die Aderverbindungen", so Apple. "Zusätzlich zur lokalen Versteifung des Kabels macht die Zugentlastungshülse das Kabel auch an den Enden dicker. In manchen Fällen kann die zusätzliche Dicke nicht erwünscht sein." (Auch interessant: Apple meldet Patent an – Lassen sich iPhone und Co. bald über das MacBook laden?)

Sieben Erfinder arbeiten an neuen Kabelsystemen
Wie "AppleInsider" außerdem berichtet, beschreibt der Großteil des Patents mögliche Materialien und versucht, deren Steifigkeit zu definieren. Insgesamt werden sieben Erfinder namentlich genannt. Apples neue Ideen basieren auf einer Mischung aus Zugentlastung und Verdickung. Letztere sorgte in der Vergangenheit jedoch schon einmal für Ärger: Nachdem der Konzern die Lightning-Kabel etwas dicker gemacht hatte, passten diese nicht mehr in iPhone-Ständer von Drittanbietern. (Lesen Sie auch: Dieser besondere Colorway könnte schon bald iPhone und Co. schmücken)

Immer wieder Kritik an Apples anfälligen Ladekabeln
Dass Apples USB- und Thunderbolt-Kabel ein geringes Haltbarkeitsdatum haben und oft ausfransen beziehungsweise gelb anlaufen, wird immer wieder von Nutzern kritisiert. Wann eine neue Generation an robust konzipierten Kabeln erscheinen soll, ist nicht bekannt.

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8.04.2020

Published 8/04/2020 by with 0 comment

Apple: Face ID bald auch bei Macs?

Erkennen Macs in Kürze die Gesichter ihrer Nutzer? Ein Leaker will Hinweise auf das Face-ID-Feature in einer Beta-Version von macOS Big Sur entdeckt haben.

Ein Gerät mithilfe von Gesichtserkennung zu entsperren, ist eine praktische Angelegenheit. Im Apple-Universum kennen Nutzer die Face-ID-Funktion seit 2017 – damals führte der Konzern das iPhone X mit entsprechenden Sensoren ein. Seither klappt eine Gesichtsentsperrung auf zahlreichen Geräten des Konzerns. Mac-Computer allerdings besitzen dieses Feature aktuell nicht – dabei hat Apple die entsprechende Umsetzung wohl schon länger auf dem Zettel, wie ein Patent von 2019 verrät. Jetzt tauchen im Netz Hinweise dazu auf, dass der Konzern die Funktion mit macOS 11 Big Sur einführt.

Wann kommt Face ID für Macs?
Leaker Filipe Esposito will Hinweise darauf in einer Betaversion des Betriebssystems gefunden haben. Er entdeckte im Programmcode spezielle Bezeichnungen, die Apple im Zusammenhang mit Face ID bereits in früheren iOS-Betaversionen verwendete. "FaceDetect" beispielsweise stand für das zur Umsetzung der Technik notwendige TrueDepth-Modul – der Name soll jetzt ebenfalls in Beta 3 von Big Sur zu finden sein – ebenso eindeutige Bezeichnungen wie "FaceDetect" und "BioCapture". Wann Apple das Feature für seine Macs einführt und Computer mit entsprechenden Komponenten auf den Markt bringt, ist offen. Möglich, dass der Konzern dies mit der Entwicklung seiner neuen ARM-Prozessoren verknüpft – künftig verwendet Apple keine Intel-Chips mehr. In den neuen Macs könnte auch das Face-ID-Feature Einzug halten.

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1.13.2020

Published 1/13/2020 by with 0 comment

So schützt Apple die Privatsphäre der Nutzer

Apple versichert immer wieder, dass der Schutz der Nutzerdaten oberste Priorität habe. Gleichzeitig sollen aber iPhone, iPad und Co. nahtlos miteinander kommunizieren und Daten über die Cloud austauschen oder dem Nutzer anhand seiner Gewohnheiten schnell die passenden Infos an die Hand geben. Wie passt das zusammen?

Um dies zu erläutern hat Apple nun einen neuen Bereich auf seiner Webseite eingerichtet. Unter www.apple.com/de/privacy/ finden Nutzer verständlich aufbereitete Informationen dazu, wie Apple mit privaten Daten umgeht und was der Konzern unternimmt, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Außerdem gibt es dort Hinweise, wie die Nutzer selbst kontrollieren können, welche Daten sie mit welchen Apps teilen.

Gerade nach dem Skandal um das Abhören von Siri-Aufzeichnungen hat Apple die Notwendigkeit erkannt, besser und verständlicher darüber zu informieren, wie und warum private Daten verarbeitet werden. Im Fall der Siri-Mitschnitte werden Nutzer jetzt explizit um Erlaubnis gebeten, bevor Apple Sprachauswertungen durchführt. Apple betont auch immer wieder, dass man kein Interesse habe, Nutzerdaten zu sammeln und Nutzerprofile zu erstellen.

Daten bleiben auf dem Gerät
Apple versucht, möglichst viele Aktionen, bei denen private Daten verarbeitet werden müssen, direkt auf dem Gerät durchzuführen. Somit sollen so wenige Informationen wie möglich überhaupt an die Apple-Server geschickt werden. Dies beginnt schon beim Entsperrvorgang über Face ID oder Touch ID, die laut Apple ausschließlich auf dem jeweiligen Gerät gespeichert sind und niemals auf Servern oder in der iCloud gelagert werden.

Features in der Fotos-App, die ein personalisiertes Erlebnis bieten sollen, laufen laut Apple beispielsweise nur auf dem Gerät ab. Algorithmen, die etwa erkennen, wenn Personen auf einem Bild zu sehen sind und diese sogar per Gesichtserkennung mit anderen Fotos der gleichen Person verknüpfen können, sollen nur lokal auf dem jeweiligen Gerät arbeiten und die Ergebnisse nicht mit Apple teilen.

Das gleiche gilt etwa auch für die Ortsbestimmung. Aufgrund der Gewohnheiten des Nutzers kann ein iPhone beispielsweise lernen, wo der Nutzer wohnt und arbeitet. Entsprechend kann die Karten-App darauf hinweisen, wie lange der Weg zur Arbeit oder der Heimweg dauert. Auch dies soll sich nur auf dem iPhone selbst abspielen, ohne dass Apple diese Daten erhält.

Wo es nötig ist, Daten zur Verarbeitung an Server zu schicken, sollen diese nicht zu einzelnen Nutzern zurückverfolgt werden können. Dafür wird auf dem Apple-Gerät eine einmalige ID erstellt, die mit der jeweiligen Anfrage an den Apple-Server geschickt wird. Im obigen Beispiel der Karten-App etwa die Anfrage, wie lange die Fahrt von A nach B beim aktuellen Verkehrsaufkommen dauert. Diese Information soll nicht mit der Apple-ID des Nutzers verknüpft sein und sich nicht auf eine einzelne Person zurückverfolgen lassen. Somit soll es nicht möglich sein, auf Grundlage dieser Daten ein Nutzerprofil zu erstellen.

Beim Backup von Daten in der iCloud bietet Apple eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für sensible Daten an. Dazu zählen etwa Zahlungsdaten oder der iCloud-Schlüsselbund, in dem Passwörter gespeichert sind. Voraussetzung dafür ist, dass für die genutzte Apple-ID die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert ist. Außerdem sollte das Betriebssystem auf dem aktuellen Stand gehalten werden, um voll davon zu profitieren. Die Daten aus der Health-App werden beispielsweise erst ab iOS 12 mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gespeichert.

Mehr Kontrolle über die eigenen Daten
Apple will außerdem den Zugriff von Apps und Webseiten auf die Daten der Nutzer limitieren und Nutzern mehr Kontrolle darüber geben, welche Daten sie teilen. Der Safari-Browser soll in Version 13 beispielsweise verhindern, dass Nutzer über Webseiten hinweg getrackt und anhand ihres Profils von gezielter Werbung verfolgt werden.

In iOS 13 hat Apple zudem neue Funktionen integriert, die verhindern sollen, dass Apps im Hintergrund den Standort des Nutzers speichern. Ein Pop-up weist Nutzer darauf hin, dass eine App im Hintergrund die Standortdaten abfragt und bietet verschiedene Einstellungsmöglichkeiten an. Neu ist, dass man der App zu Testzwecken den Zugriff auch nur einmalig erlauben kann. Auch wenn man die Nutzung grundsätzlich erlaubt hat, soll die Information gelegentlich wieder abgefragt werden. Außerdem hat Apple die Möglichkeiten von Apps eingeschränkt, Standortdaten aufgrund von WLAN-Netzwerken oder Bluetooth-Geräten in der Nähe zu sammeln.

Welchen Apps man welche Berechtigungen gegeben hat, kann man natürlich jederzeit auch in den Privatsphäre-Einstellungen überprüfen. Apple rät auch dazu, dies regelmäßig zu tun und dabei zu hinterfragen, ob die eine oder andere App wirklich Zugriff auf Mikrofon, Standortdaten, etc. braucht.

Anmeldung mit Apple ID
Mit der neuen Funktion „Anmeldung mit Apple ID“ will Apple den Nutzern eine Möglichkeit geben, ihre Privatsphäre zu schützen, wenn sie sich bei Apps oder Webseiten anmelden. Wenn ein Dienst die Option zulässt, kann man künftig Accounts mit der Apple ID anlegen, ähnlich wie man sich beispielsweise über seinen Facebook- oder Google-Account auch bei anderen Diensten einloggen kann. Der Login ist dann auf Apple-Geräten über Face ID oder Touch ID möglich.

Apple verspricht, dass Nutzer bei der Anmeldung über ihre Apple ID nicht getrackt werden. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre E-Mail-Adresse zu verstecken. Apple kreiert dann eine anonymisierte Adresse, die mit dem Account verknüpft wird. E-Mails werden anschließend an die korrekte Adresse weitergeleitet. Wenn man über einen Dienst zu viel Spam erhält, kann man die Verknüpfung einfach löschen, so dass die E-Mails künftig ins Leere laufen.

Alle Apps im App Store, die die Anmeldung über den Account eines anderen Dienstes anbieten, sollen laut Apple bis April 2020 auch die Anmeldung mit Apple ID unterstützen. Außerdem soll der Login über die Apple ID auch in Android-Apps und auf Windows-Geräten funktionieren.

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11.21.2019

Published 11/21/2019 by with 0 comment

So schützt Apple die Privatsphäre der Nutzer

Apple betont, wie wichtig dem Konzern Datenschutz ist. Auf einer neuen Infoseite erfahren Nutzer, wie Apple mit privaten Daten umgeht und was sie selbst für den Schutz ihrer Privatsphäre tun können.

Apple versichert immer wieder, dass der Schutz der Nutzerdaten oberste Priorität habe. Gleichzeitig sollen aber iPhone, iPad und Co. nahtlos miteinander kommunizieren und Daten über die Cloud austauschen oder dem Nutzer anhand seiner Gewohnheiten schnell die passenden Infos an die Hand geben. Wie passt das zusammen?

Um dies zu erläutern hat Apple nun einen neuen Bereich auf seiner Webseite eingerichtet. Unter www.apple.com/de/privacy/ finden Nutzer verständlich aufbereitete Informationen dazu, wie Apple mit privaten Daten umgeht und was der Konzern unternimmt, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Außerdem gibt es dort Hinweise, wie die Nutzer selbst kontrollieren können, welche Daten sie mit welchen Apps teilen.

Gerade nach dem Skandal um das Abhören von Siri-Aufzeichnungen hat Apple die Notwendigkeit erkannt, besser und verständlicher darüber zu informieren, wie und warum private Daten verarbeitet werden. Im Fall der Siri-Mitschnitte werden Nutzer jetzt explizit um Erlaubnis gebeten, bevor Apple Sprachauswertungen durchführt. Apple betont auch immer wieder, dass man kein Interesse habe, Nutzerdaten zu sammeln und Nutzerprofile zu erstellen.

Daten bleiben auf dem Gerät
Apple versucht, möglichst viele Aktionen, bei denen private Daten verarbeitet werden müssen, direkt auf dem Gerät durchzuführen. Somit sollen so wenige Informationen wie möglich überhaupt an die Apple-Server geschickt werden. Dies beginnt schon beim Entsperrvorgang über Face ID oder Touch ID, die laut Apple ausschließlich auf dem jeweiligen Gerät gespeichert sind und niemals auf Servern oder in der iCloud gelagert werden.

Features in der Fotos-App, die ein personalisiertes Erlebnis bieten sollen, laufen laut Apple beispielsweise nur auf dem Gerät ab. Algorithmen, die etwa erkennen, wenn Personen auf einem Bild zu sehen sind und diese sogar per Gesichtserkennung mit anderen Fotos der gleichen Person verknüpfen können, sollen nur lokal auf dem jeweiligen Gerät arbeiten und die Ergebnisse nicht mit Apple teilen.

Das gleiche gilt etwa auch für die Ortsbestimmung. Aufgrund der Gewohnheiten des Nutzers kann ein iPhone beispielsweise lernen, wo der Nutzer wohnt und arbeitet. Entsprechend kann die Karten-App darauf hinweisen, wie lange der Weg zur Arbeit oder der Heimweg dauert. Auch dies soll sich nur auf dem iPhone selbst abspielen, ohne dass Apple diese Daten erhält.

Wo es nötig ist, Daten zur Verarbeitung an Server zu schicken, sollen diese nicht zu einzelnen Nutzern zurückverfolgt werden können. Dafür wird auf dem Apple-Gerät eine einmalige ID erstellt, die mit der jeweiligen Anfrage an den Apple-Server geschickt wird. Im obigen Beispiel der Karten-App etwa die Anfrage, wie lange die Fahrt von A nach B beim aktuellen Verkehrsaufkommen dauert. Diese Information soll nicht mit der Apple-ID des Nutzers verknüpft sein und sich nicht auf eine einzelne Person zurückverfolgen lassen. Somit soll es nicht möglich sein, auf Grundlage dieser Daten ein Nutzerprofil zu erstellen.

Beim Backup von Daten in der iCloud bietet Apple eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für sensible Daten an. Dazu zählen etwa Zahlungsdaten oder der iCloud-Schlüsselbund, in dem Passwörter gespeichert sind. Voraussetzung dafür ist, dass für die genutzte Apple-ID die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert ist. Außerdem sollte das Betriebssystem auf dem aktuellen Stand gehalten werden, um voll davon zu profitieren. Die Daten aus der Health-App werden beispielsweise erst ab iOS 12 mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gespeichert.

Mehr Kontrolle über die eigenen Daten
Apple will außerdem den Zugriff von Apps und Webseiten auf die Daten der Nutzer limitieren und Nutzern mehr Kontrolle darüber geben, welche Daten sie teilen. Der Safari-Browser soll in Version 13 beispielsweise verhindern, dass Nutzer über Webseiten hinweg getrackt und anhand ihres Profils von gezielter Werbung verfolgt werden.

In iOS 13 hat Apple zudem neue Funktionen integriert, die verhindern sollen, dass Apps im Hintergrund den Standort des Nutzers speichern. Ein Pop-up weist Nutzer darauf hin, dass eine App im Hintergrund die Standortdaten abfragt und bietet verschiedene Einstellungsmöglichkeiten an. Neu ist, dass man der App zu Testzwecken den Zugriff auch nur einmalig erlauben kann. Auch wenn man die Nutzung grundsätzlich erlaubt hat, soll die Information gelegentlich wieder abgefragt werden. Außerdem hat Apple die Möglichkeiten von Apps eingeschränkt, Standortdaten aufgrund von WLAN-Netzwerken oder Bluetooth-Geräten in der Nähe zu sammeln.

Welchen Apps man welche Berechtigungen gegeben hat, kann man natürlich jederzeit auch in den Privatsphäre-Einstellungen überprüfen. Apple rät auch dazu, dies regelmäßig zu tun und dabei zu hinterfragen, ob die eine oder andere App wirklich Zugriff auf Mikrofon, Standortdaten, etc. braucht.

Anmeldung mit Apple ID
Mit der neuen Funktion „Anmeldung mit Apple ID“ will Apple den Nutzern eine Möglichkeit geben, ihre Privatsphäre zu schützen, wenn sie sich bei Apps oder Webseiten anmelden. Wenn ein Dienst die Option zulässt, kann man künftig Accounts mit der Apple ID anlegen, ähnlich wie man sich beispielsweise über seinen Facebook- oder Google-Account auch bei anderen Diensten einloggen kann. Der Login ist dann auf Apple-Geräten über Face ID oder Touch ID möglich.

Apple verspricht, dass Nutzer bei der Anmeldung über ihre Apple ID nicht getrackt werden. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre E-Mail-Adresse zu verstecken. Apple kreiert dann eine anonymisierte Adresse, die mit dem Account verknüpft wird. E-Mails werden anschließend an die korrekte Adresse weitergeleitet. Wenn man über einen Dienst zu viel Spam erhält, kann man die Verknüpfung einfach löschen, so dass die E-Mails künftig ins Leere laufen.

Alle Apps im App Store, die die Anmeldung über den Account eines anderen Dienstes anbieten, sollen laut Apple bis April 2020 auch die Anmeldung mit Apple ID unterstützen. Außerdem soll der Login über die Apple ID auch in Android-Apps und auf Windows-Geräten funktionieren.

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8.08.2019

Published 8/08/2019 by with 0 comment

Apple: Kommt das MacBook 2020 mit 5G-Technik?

Apple-Jünger warten schon lange auf MacBooks mit integriertem Mobilfunkchip. Dieser Traum könnte sich bald erfüllen: Erste Indizien deuten entsprechende Produktionspläne an.

Weder LTE noch Edge: Wer unterwegs mit dem MacBook im Netz surfen möchte, ist auf WLAN oder externe USB-Mobilfunksticks angewiesen. Auch bei anderen Herstellern finden sich kaum Notebooks mit integrierter LTE-Unterstützung, obwohl diverse Smartphones den Mobilfunkstandard schon lange nutzen. Nun könnte Apple bereits 2020 die rasant schnelle 5G-Mobilfunktechnik in seinen MacBooks verbauen. Worauf stützen sich die Gerüchte?

Apple MacBook: Spekulationen aus Asien
Es liegt nahe, mobile Geräte wie Notebooks auch mit mobilem Internet auszustatten. Schon 2011 sorgten Bilder eines vermeintlichen MacBook Pro für Aufsehen: Auf dem auf Ebay aufgetauchten Gerät war eine UMTS-Antenne am Monitor zu erkennen. Bis heute hat sich das Konzept aber nicht durchgesetzt, MacBooks kommen nach wie vor ohne Mobilfunktechnik aus. Schenkt man dem Bericht der taiwanischen Digitimes Glauben, könnte das 5G-MacBook bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 erscheinen. Gleich 15 einzelne Antennen sollen dafür sorgen, dass das Aluminiumgehäuse des Geräts die gesendeten Informationen nicht zu sehr abschirmt. Auch soll Apple eine kostspielige Antennentechnik aus Keramik verbauen, um die Sende- und Empfangsleistung im Vergleich zu herkömmlichen Antennen zu verdoppeln.

Apple: Unterstützung vom Profi
Ein weiteres Indiz für eine integrierte 5G-technik ist der kürzliche Kauf der Modemabteilung des Chipherstellers Intel, wie auf Macwelt nachzulesen ist. Apple holt sich auf diesem Wege geballte Expertise und 2.200 zusätzliche Mitarbeiter in die eigenen Reihen, um zukünftig auch die Mobilfunkmodule der eigenen Geräte selbstständig entwickeln zu können. Ob Apple schon 2020 den Schritt zum 5G-MacBook macht, ist fraglich.

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7.30.2019

Published 7/30/2019 by with 0 comment

Apple Bietet Smart Battery Case für iPhone XS,XS Max und XR AN

Auch für alle iPhones des letzten Jahres, also das iPhone Xs, das iPhone Xs Max und das iPhone Xr, erscheint jetzt ein Akku-Case. Offenbar unterstützt es sogar kabelloses Laden und soll die Akkulaufzeit des Smartphones deutlich verlängern. Kostenpunkt: 149 Euro.

Das Smart Battery Case hat sich seit seinem ersten Erscheinen nicht sonderlich gewandelt, noch immer ist da diese deutliche Beule auf der Rückseite der Hülle. Mit einem neu gestalteten iPhone gehen natürlich auch neue Abmessungen einher, weswegen es ein neues Smart Battery Case benötigt, das auf das iPhone Xs, das iPhone Xs Max oder das iPhone Xr passt. Die WSJ-Journalistin Joanna Stern hat das Zubehör im amerikanischen Apple Online-Shop gefunden, auch im deutschen Apple Store sind sie inzwischen gelistet und für 149 Euro bestellbar.

Diese Art von Case hat eigentlich so etwas wie eine Tradition im Zubehörangebot von Apple, doch seit ein paar Jahren ist kein neues Modell mehr erschienen. Für das iPhone 7 gab es noch ein Smart Battery Case und praktischerweise ließ sich dieses auch für das iPhone 8 nutzen. Damals unterstützte es aber natürlich noch kein Wireless Charging, das ändert sich mit dem Case von diesem Jahr aber. Alle Smart Battery Cases für die neuen iPhones sind Qi-zertifiziert.

SUPPORT FÜR USB-POWER DELIVERY
iPhone und Battery Case kannst du gleichzeitig aufladen. Beide Energiespeicher zusammen sollen dich auf eine Sprechdauer von bis zu 33 Stunden, 25 Stunden Videos schauen oder 21 Stunden Surfen bringen. Den aktuellen Ladestand des Case siehst du in einer "intelligenten Batterieanzeige" auf dem Sperrbildschirm und in der Mitteilungszentrale. Wenn du es besonders schnell wieder voll haben möchtest, unterstützt es sogar USB-Power Delivery (USB-PD). Außerdem kannst du mit dem Battery Case auch Lightning-Zubehör wie deine EarPods nutzen.

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10.25.2018

Published 10/25/2018 by with 0 comment

Apple: Ist die Zeit der Intel-iCore-Prozessoren vorbei?

Gehen Apple und Intel bald getrennte Wege? Laut eines Branchenexperten laufen Mac-Modelle in naher Zukunft mit hauseigenen ARM-Chips. Die Infos!

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Apple weitere Zulieferer für seine technischen Geräte ausgrenzt und sich auf eigene Produktionen konzentriert. Nun trifft es mit Intel aber offenbar einen „Big Player“ auf dem Markt für Prozessoren. Laut Branchenexperte Ming-Chi Kuo setzt Apple spätestens ab 2021 komplett auf eigene ARM-Chips für kommende Mac- und MacBook-Modelle.

Apple: Mehr Gewinn und Sicherheit
Der Schritt in diese Richtung scheint aus Apples Sicht nur logisch. Durch die eigene Produktion entsteht eine größere Sicherheit bei der Planung und Programmierung auf Grundlage der ARM-Chips. Auf Dauer sinken die Kosten für die eigens hergestellten Prozessoren – wodurch möglicherweise auch die Preise bei Macs und MacBooks sinken. Dadurch steigt der potenzielle Anteil an Kunden und damit auch der Marktanteil von Apple. Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) ist dann mit der Produktion betraut. Das Unternehmen produziert bereits Komponenten für Apples iPhones. Für Intel wäre das ein schwerer Schlag – aber vielleicht hat man ja ein Trumpf-Ass in der Hinterhand. Übrigens: Apple verbaut in seinen Geräten schon eigene Chips, die aber bisher nur als Co-Prozessoren dienen und die restliche Technik unterstützen. Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass der Technikkonzern die eigenen Prozessoren in Zukunft auch in Assistenzsysteme für autonome Fahrzeuge verbaut.

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