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4.14.2022

Published 4/14/2022 by with 0 comment

Die Besten Smartphones, Laptops und Tablets 2022

Der Mobile World Congress ist zurück. Und obwohl die Leistungsshow für mobile Geräte aufgrund der Pandemie wieder kleinere Brötchen backt, ist die zurückgekehrte Messe immer noch einer der wichtigsten Termine im Kalender der Mobilfunkbranche. In diesem Jahr gibt es viele große Markteinführungen, wobei Honor und Xiaomi die Gelegenheit nutzen, um neue Smartphones vorzustellen, während Huawei, Lenovo und Samsung innovative Ultrabooks, Laptops, Tablets und Reader präsentieren.


Honor Magic 4 (Pro): Best in Show Smartphone
Honor war der einzige Smartphone-Player, der ein brandneues Flaggschiff zur diesjährigen Show brachte, aber das Magic 4 und das Magic 4 Pro wären uns wahrscheinlich selbst in einem überfüllten Feld aufgefallen. Mit riesigen 6,81-Zoll-LTPO-AMOLED-Displays und dem Snapdragon 8 sind beides Kraftpakete, und das Pro-Modell bringt die Dinge mit 100 Watt kabellosem Ladestrom auf ein neues Niveau. Zudem sind die Flaggschiffe Honor Magic 4 (Pro) die ersten Smartphones, die Honor in Europa einführt, seit sich das Unternehmen von Huawei getrennt und den Play-Store wieder auf seine Telefone gebracht hat.

Samsung Galaxy Book 2 Pro (360): Best in Show Ultrabook
Samsung hat die Galaxy S22-Serie gerade erst auf den Markt gebracht, daher war es keine wirkliche Überraschung, dass es keine neuen Telefone für den MWC gab. Stattdessen präsentierte das Unternehmen das Galaxy Book 2 Pro sowie das Galaxy Book 2 Pro 360 - ein Paar eleganter Ultrabooks mit Top-Spezifikationen wie 12. Core-Generation von Intel, LPDDR5-Speicher sowie AMOLED-Display beim 360-Modell. Beide sind in den Größen 13 Zoll und 15 Zoll erhältlich, mit S-Pen-Stiftunterstützung beim konvertierbaren Pro 360 und 5G bei der 15-Zoll-Variante des regulären Modells.

Huawei MateBook X Pro 2022: Best in Show Laptop
Es ist nicht übertrieben, das 2022-Modell als bisher bestes MateBook X Pro zu bezeichnen. Dieses erstklassige Windows 11-Ultrabook bietet ein 3K-Display mit 90 Hertz Bildwiederholrate, leistungsstarke Hardware und schnelles Aufladen mit 90 Watt. Huawei hat sogar die Webcam wieder über den Bildschirm verschoben, wo sie hingehört. Es ist zwar auf Intel-Chips der 11. Generation beschränkt und ein USB-A-Anschluss wäre auch nicht verkehrt gewesen, aber darüber hinaus könnte das Huawei MateBook X Pro 2022 der perfekte Laptop für 2022 sein.

Lenovo Tab M10 Plus (3 Gen): Best in Show Android-Tablet unter 200 Euro
Das Lenovo Tab M10 Plus (3 Gen) ist ein Preis-Leistungs-Knaller. Zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von unter 200 Euro erhalten Sie einen leistungsstarken Octa-Core-Prozessor, ein IPS-Display im 10,6-Zoll-Format mit 2K-Auflösung, einen großen 7700-mAh-Akku der bis zu 12 Stunden durchhalten soll und Android 12 ab Werk - inklusive der Option im Jahr 2023 auf Android 13 upgraden zu können. Zu einem kleinen Aufpreis unterstützt die 3. Generation sogar den Lenovo Precision Pen 2 und 4G-Konnektivität.

Xiaomi Poco X4 Pro: Best in Show Smartphone unter 300 Euro
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von nur 299 Euro ist das Xiaomi Poco X4 Pro absolut erschwinglich, aber der Hersteller hat mehr Leistung in dieses Telefon gesteckt, als Sie zu diesem Preis jemals erwarten würden. Xiaomi verbaut den flotten Snapdragon 695, ein großes AMOLED-Display mit 120 Hertz, eine Hauptkamera mit 108-Megapixeln und erlaubt kabelgebundenes Laden mit bis zu 67 Watt.

Lenovo ThinkPad X13s: Best in Show ARM-Laptop
Mit dem ThinkPad X13s bringt Lenovo den Trackpoint auf die ARM-Architektur unter Windows 11. Für die dafür nötige Kompatibilität inklusive x86-64-Bit-Emulation sorgt Qualcomms passiv gekühlter Snapdragon 8cx Gen 3, das neue 5G-Flaggschiff des Herstellers. Laut Lenovo liegt die Akku-Laufzeit bei sagenhaften 28 Stunden - der X13s ist also ein echtes Arbeitstier fürs Office und für einfache Bildbearbeitung. On top gibt's beim Lenovo ThinkPad X13s WiFi 6E, 5G und eine sehr gute 5-Megapixel-Webcam, die "Windows Hello Face Unlock" unterstützt.

Huawei MatePad Paper: Best in Show Reader
Auf den ersten Blick sieht das MatePad Paper wie kaum mehr als ein Kindle-Rivale aus, aber es steckt noch ein bisschen mehr dahinter. Zum einen bedeutet die Unterstützung des M-Pencil-Stifts von Huawei, dass dieser perfekt zum Erstellen von Notizen und zum Lesen ist - egal ob Sie von Grund auf neu schreiben oder Bücher und PDF-Dateien kommentieren. Aber es ist auch ein einfaches HarmonyOS-Tablet mit einem App-Store, der Ihnen die Möglichkeit bietet, Kopfhörer anzuschließen und Musik oder Hörbücher zu hören - und einer ganzen Reihe anderer Tricks, mit denen kein Kindle mit dem Huawei MatePad Paper mithalten kann.

Mit den Earbuds 3 Pro präsentiert Honor True-Wireless-Earbuds mit Koaxialtreibern. Dank der Treiber soll ein authentisches 3D-Hörerlebnis möglich sein. Mit an Bord der nur 5,1 Gramm leichten Earbuds ist eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC). Die im Lieferumfang enthaltene Ladebox soll die Kopfhörer in nur fünf Minuten für zwei Stunden Playback-Zeit aufladen. Wild: Über die App sollen die Honor Earbuds 3 Pro auch die Körpertemperatur mit einer Abweichung von lediglich 0,3 Grad Celsius ermitteln können.

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11.24.2020

Published 11/24/2020 by with 0 comment

Tablets bei Stiftung Warentest: Die Besten sind nicht von Apple

 Stiftung Warentest hat zehn aktuelle Tablets getestet. Das neue iPad schneidet nicht innerhalb der Top 3 ab. Das braucht nicht zu freuen, denn die Testsieger kosten sogar mehr.


Auch in diesem Jahr werden Tausende Tablets unter deutschen Weihnachtsbäumen liegen. Corona trägt dazu bei, dass sich Menschen flexible Geräte für den Medienkonsum zulegen. Im Frühjahr wurden Tablets sogar kurzzeitig knapp.

Dabei ist vor allem das Interesse an Geräten groß, die relativ günstig sind. Alternativen zu den in der Vergangenheit verhältnismäßig teuren iPads sind besonders gefragt.

Allerdings zeigt sich inzwischen verstärkt, dass auch andere Hersteller als Apple sich nicht scheuen, hohe Preise zu verlangen. So kommt es zu dem Effekt, dass iPads preislich im Mittelfeld liegen und damit durchaus für den Weihnachtsbaum infrage kommen – entsprechende Spendabilität des Schenkenden vorausgesetzt.

Huawei leidet unter US-Sanktionen
Wer gute Tablets zu günstigen Preisen sucht, kommt an Huawei nicht vorbei. Die schneiden auch bei der Stiftung Warentest funktional sehr gut ab. Durch die US-Sanktionen sind sie indes so beschnitten, dass sie für viele Anwendungszwecke nicht zu gebrauchen sind. Diesen Nachteil haben sie mit den Amazon-Fire-Tablets gemeinsam. Dort verzichtet Amazon indes ganz freiwillig auf die Integration der Google-Dienste, während Huawei lieber heute als morgen wieder auf die Google-Dienste zurückgreifen würde.

In der aktuellen Ausgabe 12/2020 der Zeitschrift Test finden sich Beurteilungen von zehn aktuellen Tablets im Preisbereich zwischen 110 unter 1.150 Euro. Sechs der zehn Geräte erhielten die Gesamtnote „Gut“. Dennoch sind nicht alle Tablets mit diesem Urteil empfehlenswert.

Das betrifft alle Geräte des chinesischen Herstellers Huawei. Die Stiftung Warentest hat hier indes keine Abwertung vorgenommen, weil Huawei die Einschränkungen nicht zu vertreten hat und auch nicht aktiv ändern kann.

Das ist eine ehrenwerte Einstellung der Tester, für den Käufer dennoch nur bedingt nachvollziehbar. Denn tatsächlich zeigen sich die Einschränkungen im alltäglichen Gebrauch deutlich. Tablet-Interessenten müssen bei dem aktuellen Test der Unparteiischen also ungewohnt genau hinschauen.

Samsung sichert sich Doppelsieg
Zu den Siegern des Tablet-Tests erklärt die Stiftung die beiden neuen Samsung-Geräte Galaxy Tab S7 und S7 Plus. Dabei hatte es das Tab S7 Plus für 1.150 Euro* besonders leicht, denn der einzige Konkurrent in der 11-Zoll-Klasse bestand im Billig-Tablet Hannspree Titan 3 Meter für 245 Euro*.

Neben dem deutlichen preislichen Abstand besteht ein ebenso deutlicher Abstand in der Benotung. Das Samsung S7 Plus schneidet mit der Gesamtnote 1,8 ab, das Hannspree muss sich mit 4,2 begnügen. Beim S7 Plus überzeugt besonders das sehr gute AMOLED-Display, das allein bereits mit 1,1 benotet wurde und so den Notenschnitt gewaltig nach oben zieht.

Wer bereit ist, den hohen Preis des Samsung Galaxy Tab S7 Plus zu zahlen, sollte sich die Apple-Tablets iPad Pro 11 oder 12,9 ansehen. Die sind zwar im aktuellen Test nicht enthalten, konnten jedoch vor wenigen Monaten in einem früheren Test der Stiftung sehr ähnliche Ergebnisse wie jetzt das S7 Plus erzielen. Auch preislich liegen sie in der Nähe des Samsung-Tablets. Zudem dürften sie deutlich länger mit Betriebssystem-Updates versorgt werden, als es typischerweise für Samsung-Tablets zu erwarten ist.

Bei den Tablets mit zehn Zoll Diagonale gewinnt ebenfalls das Samsung-Gerät in der Form des Galaxy Tab S7 LTE ohne die Plus-Kennzeichnung. Das Gerät erhielt wie sein größeres Pendant die Gesamtnote 1,8. Dabei wurde der Bildschirm indes deutlich schlechter, aber immer noch mit 1,8 bewertet. Dafür hält das kleinere S7 länger durch, weshalb es in der Akkuwertung des S7 Plus davonläuft. Zudem kostet es mit 780 Euro fast 400 Euro weniger.

Huawei bietet laut Warentest Spitzen-Tablets
Auf dem zweiten Platz der 10-Zoll-Tablets und mit dem Qualitätsurteil 1,9 liegt das mit 600 Euro* günstigere Huawei Matepad Pro LTE. Es kann in allen Punkten mit den Samsung-Geräten mithalten und sie beim Display sogar übertreffen. Allein der fehlende Eingabestift dürfte die verpassten 0,1 Prozentpunkte zum Sieg gekostet haben.

Trotz dieses Urteils sollten Kaufinteressenten sehr genau schauen, ob sie ein Tablet ohne Google-Dienste tatsächlich kaufen wollen. Immerhin fehlen nicht nur einzelne Apps, sondern das gesamte Dienste-System Googles. Deshalb können etwa Dritt-Apps, die zur Kartendarstellung auf Google Maps zugreifen, nicht auf dem Huawei-Gerät verwendet werden. Von diesen Integrationen gibt es etliche.

Der fehlende Play-Store als solcher ist ein eher untergeordnetes Problem. Hier kann auf F-Droid oder Huaweis App-Gallery ebenso wie auf Websites wie APK-Mirror und andere zugegriffen werden.

Gäbe es die Einschränkungen nicht, wäre der Preis-Leistungssieger eine ganz eindeutige Empfehlung, denn für rund 300 Euro gibt es das Huawei Matepad Wifi. Dieses ist mit der Gesamtnote 2,0 bewertet und liefert sogar ein noch besseres Display als das Samsung Galaxy Tab S7, während es in allen anderen Kategorien ähnlich abliefert.

Apple-Fans können beruhigt zum iPad 8 (Test) greifen. Das gibt es für rund 470 Euro mit WLAN und für rund 604 Euro mit WLAN und LTE mit jeweils 128 Gigabyte internen Speicher. Auch dem iPad 8 bescheinigt die Stiftung Warentest mit einer Note von 1,6 ein sehr gutes Display.

Huawei gewinnt 8-Zoll-Vergleich
Zu guter Letzt hat Stiftung Warentest noch einen Blick auf die erhältlichen Tablets in der Acht-Zoll-Liga geworfen. Hier gewinnt das Huawei Matepad T8 für rund 120 Euro bei einer Gesamtnote von 2,4. Interessant kann auch das Amazon Fire HD 8 Plus für rund 175 Euro sein, das immer noch mit der Gesamtnote „Gut“ (2,5) abschneidet.

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12.11.2019

Published 12/11/2019 by with 0 comment

Hardware-Trends 2020: Die besten Tablets

Die starke Konkurrenz von großen Smartphones und leichten Notebooks führt bei Tablets zu stetig sinkenden Preisen. Top-Modelle empfehlen sich dabei mit Tastatur und Eingabestift als flexible und unerreicht leichte Arbeitsgeräte.

Derzeit empfiehlt es sich, mindestens rund 150 Euro für ein Tablet zu investieren: Dafür bekommen Sie dann ein Gerät mit 10-Zoll-Display und Full-HD-Auflösung – darauf macht das Betrachten von Filmen, Fotos und auch das Surfen deutlich mehr Spaß als bei geringerer Bildschirmauflösung. Empfehlenswert in dieser Preisklasse sind beispielsweise das Amazon Fire HD 10 mit Fire-OS sowie die Android-8-Geräte Lenovo Tab M10 und das Huawei Mediapad T5 . Wer sein Tablet unterwegs nutzen will und deshalb mehr Gewicht auf eine Ausstattung mit LTE statt auf hohe Auflösung legt, greift zum Trekstor Surftab Y10 für rund 120 Euro, das mit Android 9 läuft und eine Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten bietet. Full-HD-Tablets mit LTE liegen bei rund 200 €.

Bei fast allen Android-Tablets lässt sich der interne Speicher durch eine Micro-SD-Karte erweitern: Doch in der Praxis ist es bequemer, besser gleich in ein Modell mit größerem Speicherplatz zu investieren: 32 GB sind dafür in den meisten Fällen ausreichend. Das bietet neben einem stabilen, leichten und schmalen Gehäuse das Samsung Galaxy Tab A (2019) für rund 200 Euro. Die doppelte Speichermenge gibt es beim Modell für 230 Euro. Bei ihm ist Android 9 installiert; das Galaxy Tab A 10.5 mit größerem Akku und ebenfalls mit Full- HD-Auflösung läuft mit Android 8, Samsung bietet aber ein Update auf die Nachfolger-Version an.

Bei den iPads von Apple haben Sie verglichen mit Android-Geräten bessere Aussichten, für ein älteres Tablet eine aktuelle Betriebssystem-Version zu bekommen. Das neue iPad-OS, das auf iOS 13 basiert, lässt sich zum Beispiel selbst auf dem fünf Jahre alten iPad Air 2 installieren, das mit iOS 8 startete. Bei Samsung, ein Unternehmen, das bei den Android-Herstellern zu den zuverlässigeren Updatern gehört, gibt es dagegen für beliebte Modelle meist nur maximal Updates bis zur übernächsten Android-Version – und meist erst lange nach Erscheinen des neuen Android-OS, während Sie bei einem passenden iPad das aktuelle iOS sofort bei Verfügbarkeit installieren können.

Wer also wegen der Langlebigkeit auf ein iPad setzen will, der bekommt das aktuelle 2019er-Modell mit 10,2-Zoll-Display und 32 GB Speicher ab rund 370 Euro. Der Vorgänger mit 9,7 Zoll großem Bildschirm kostet etwa 330 Euro.

Allerdings sind Android-Geräte bei vergleichbarer Ausstattung deutlich günstiger: Das Samsung Galaxy Tab S5e mit 10,5-Zoll-Amoled zum Beispiel kostet mit 64 GB Speicher rund 380 Euro. Bei Apple zahlen Sie für das ähnlich dünne, aber rund 50 Gramm schwerere iPad Air mit 10,5-Zoll-Bildschirm rund 600 Euro. Benötigen Sie im Tablet mehr Speicher als 64 GB, müssen Sie zu einem iPad greifen: Das 2019er-Modell gibt es mit maximal 128 GB für rund 470 Euro, das aktuelle iPad Air bietet Apple mit 256 GB an für circa 680 €.

Produktiv-Tablets dank Zubehör wie Tastatur und Eingabestift 
Wollen Sie das Tablet als Notebook-Ersatz nutzen, sollten Sie ein Modell mit hoher Rechenleistung wählen, das sich außerdem durch passendes Zubehör wie Tastatur und Eingabestift optimal zu einem mobilen Arbeitsgerät umrüsten lässt. Bei den Android-Tablets eignet sich dafür am besten das Galaxy Tab S6 , das Sie mit 128 GB Speicher ab rund 700 Euro bekommen. Der Eingabestift S-Pen gehört zum Lieferumfang, die passende Tastatur kostet rund 180 €.

Das iPad Pro ist das Arbeits-Tablet von Apple: Die zwei Jahre alte Version mit 10,5-Zoll-Display bekommen Sie ab 700 Euro, die 2018er-Versionen kosten knapp über 800 Euro (11 Zoll) beziehungsweise rund 1050 Euro (12,9 Zoll). Für den passenden Eingabestift Apple Pencil und das Smart Keyboard zahlen Sie rund 130 und 200 Euro zusätzlich.

Soll es ein Windows-10-Tablet sein, empfiehlt sich ein Modell aus der Surface-Familie von Microsoft: Das günstige Surface Go gibt es ab rund 500 Euro, es ist aber aufgrund seines Pentium-Prozessors nicht sehr rechenkräftig. Für den geschäftlichen Einsatz empfiehlt sich daher eher das aktuelle Surface Pro 7 , das mit Core i3 ab etwa 900 Euro zu haben ist – die ähnlich guten Vorgängerversionen sind teilweise deutlich günstiger. Dazu passen der Eingabestift Surface Pen für rund 100 Euro und eine der Tastaturvarianten, die es ab 150 Euro gibt.

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12.21.2018

Published 12/21/2018 by with 0 comment

Hardware-Trends 2019: Die besten Tablets

Tablets sind inzwischen weit mehr als Mobilgeräte zum Surfen und fürs Videostreaming. Mit Tastatur und Stift werden sie zu leichten und kompakten Arbeitsgeräten für unterwegs.

Ein aktuelles Android-Tablet bekommen Sie schon ab rund 70 Euro. Doch diese Geräte sind zu schlecht ausgestattet, um wirklich Spaß beim Surfen und Filmeschauen zu machen. Daher sollten Sie darauf achten, dass ein Tablet mindestens 16 GB internen Speicher mitbringt, der sich mithilfe einer Micro-SD-Karte erweitern lässt, sowie 2 GB RAM.

Damit das Tablet Fotos und Videos angenehm scharf darstellt, sollte die Displayauflösung bei 7- oder 8-Zoll-Geräten 1280 x 800 Pixel betragen und bei 10-Zoll-Tablets am besten 1920 x 1200 Bildpunkte. Empfehlenswert sind mit dieser Ausstattung zum Beispiel das Amazon-Tablet Fire HD 10 für 120 Euro, das Medion Lifetab X10605 für 220 Euro und das Samsung Galaxy Tab A 10.1 (rund 200 Euro), das es für 230 Euro mit LTE gibt. Diese Geräte bieten 32 GB internen Speicher.

Mit der aktuellen Android-Version 8 sind das Lenovo Tab M10 für rund 200 Euro mit LTE zu haben oder das Samsung Galaxy A 10.5 mit 3 GB RAM, das rund 300 Euro kostet. Etwas teurer ist das günstigste aktuelle Apple-Tablet: Das iPad 9.7 (2018) kostet mit 32 GB und WLAN rund 350 Euro. Es unterstützt die Stifteingabe per Apple Pencil, für den weitere 100 Euro anfallen. Wie bei den Smartphones liegt der Vorteil eines Apple-Tablets gegenüber den Android-Geräten vor allem darin, dass Sie dafür auf jeden Fall künftige Versionen des Betriebssystems bekommen werden.

Mini-Tablets mit 7 oder 8 Zoll großem Bildschirm werden zunehmend von großen Smartphones verdrängt: Allerdings sind sie interessant, wenn Sie ein kleines Mobilgerät vor allem für Fotos und Filme suchen, jedoch mit einer größeren Bildschirmdiagonale als beim Smartphone. Besonders für diesen Einsatzzweck lohnt sich das Huawei Mediapad M5 8 mit der hohen Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten, das rund 280 Euro kostet.

Windows-Detachables sind der preisgünstigste Weg, ein Tablet zum Arbeiten zu verwenden: Sie bringen eine passende Anstecktastatur mit, sodass lediglich die Hardwareausstattung sie von einem Windows-Notebook unterscheidet: Die Einstiegspreise beginnen hier bei rund 250 Euro, die beispielsweise das Lenovo Miix 320 kostet: In dem Detachable mit 10-Zoll-Display und 1280 x 800 Bildpunkten arbeitet ein Atom x5-Z8350. Außerdem bringt es 64 GB Speicher und 4 GB RAM mit. Für rund 30 Euro mehr bekommen Sie das Acer One 10 , das bei ansonsten gleicher Ausstattung mit einem Full-HD-Bildschirm aufwartet. Sollen Leistung und Displaydiagonale einem Notebook noch näherkommen, so lohnt sich das Trekstor Primetab T13B für rund 350 Euro: Es besitzt einen Celeron N3350 sowie ein 13,3-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung. Durch den eingebauten Standfuß steht es im Gegensatz zu günstigeren Detachables auch dann sicher, wenn die Tastatur nicht am Tablet hängt. Eleganter, stabiler sowie besser ausgestattet ist das Microsoft Surface Go : Dieses arbeitet mit einem Pentium 4415Y, das 10-Zoll-Display zeigt 1800 x 1200 Bildpunkte. Allerdings kostet es rund 450 Euro, hinzu kommen noch rund 100 Euro für die Anstecktastatur Type Cover.

Bei einem Tablet zählt vor allem ein guter Bildschirm. Für Geräte mit Top-Bildqualität müssen Sie rund 500 Euro und mehr ausgeben. Dafür bekommen Sie aber eine entsprechende Rechenleistung, die auch Spiele, Fotobearbeitung oder Videoerstellung in hoher Auflösung zulässt. Das iPad Pro 10.5 etwa gibt es mit 64 GB Speicher und WLAN ab etwa 700 Euro: Sein Display bietet 2224 x 1668 Pixel. Mit dem Apple Pencil empfiehlt es sich vor allem aufgrund der großen Auswahl an Stiftgeeigneten Apps für kreative Aufgaben im Bereich Grafik/Design. Auch das Samsung Galaxy Tab S4 unterstützt mit dem S Pen einen Eingabestift, der mitgeliefert wird. Damit lassen sich Notizen selbst dann am Tablet verfassen, wenn Sie den Bildschirm nicht entsperrt haben. Von den anderen Tablets setzt sich das Galaxy Tab mit seinem farbund kontraststarken Amoled-Bildschirm ab. Die Preise für das 10,5-Zoll-Tablet mit 2560 x 1600 Bildpunkten und Android 8.1, WLAN und 64 GB Speicher starten bei 550 Euro. Als bester Ersatz für ein Arbeits-Notebook empfiehlt sich unter den Tablets das Microsoft Surface Pro 6 , da es mit einer Core-CPU der achten Generation, mit 128-GB-SSD sowie 8 GB RAM wie ein Laptop ausgestattet ist: Die Preise beginnen bei 1050 Euro, für den produktiven Einsatz kommen noch rund 150 Euro für das passende Type-Cover und 100 Euro für den Eingabestift Surface Pen dazu.

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