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5.09.2022

Published 5/09/2022 by with 0 comment

Warum Sie Ihr Smartphone Nachts Ausschalten Sollten?

 Viele Smartphones laufen auf Dauerbetrieb und gehen nur dann aus, wenn der Akku leer ist. Tatsächlich lohnt es sich, für die Lebensdauer des Handys und ihre Nutzer das Telefon regelmäßig vor dem Schlafengehen auszuschalten. Welche weiteren Gründe dafür sprechen, verraten wir im Folgenden.


1. Die Lebensdauer des Handys verlängern
Die meisten Menschen benutzen das Handy in der Nacht nicht und lassen es während dem Schlafen im Standby-Modus oder angeschaltet am Ladegerät hängend auf dem Nachttisch liegen.

Dabei beschädigen zu lange Ladezeiten, beispielsweise über Nacht, die Lithium-Ionen-Batterien und mindern deren Kapazität. Und auch, wenn das Smartphone nicht am Ladegerät angeschlossen ist, sondern im Ruhemodus auf dem Nachttisch liegt, zieht es trotzdem Strom. Das passiert entweder durch im Hintergrund laufende Apps oder weil das Telefon auch durchgehend die Verbindung zum Funkmasten hält. Die Folge: Das Handy muss öfter aufgeladen werden.

Allerdings haben viele Smartphones eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen, die sie aushalten, bevor die Batterieleistung spürbar abnimmt. Das heißt: Laden Sie Ihr Handy über Nacht zu lange, nimmt der Akku schaden; laden Sie Ihr Handy nachts nicht, verliert es dennoch Strom und Sie müssen es aufladen.

Besser ist es, das Handy einfach auszuschalten und so den Akku zu schonen und damit auch die Lebensdauer des Smartphones zu verlängern.

2. Bugs und Probleme beheben
Hängt das Handy oder ist eine App eingefroren, hilft es, das Telefon noch mal neu zu starten. Denn dadurch kommt es zum sogenannten Soft Reset und das Betriebssystem wird komplett heruntergefahren. Dabei werden laufende Programme geschlossen, WLAN- und SIM-Verbindungen eingestellt und zudem der Arbeitsspeicher bereinigt.

Kleinere Bugs oder andere Komplikationen mit der Funktionalität können damit in vielen Fällen behoben werden.

3. Erholsamerer Schlaf
Das Handy ist rund um die Uhr angeschaltet, ständig erreichen uns Nachrichten, E-Mails und Anrufe. Viele Menschen klagen deshalb über Konzentrationsstörungen.

Eine Studentin der International School of Management in Hamburg zeigte in ihrer Abschlussarbeit, dass sich bewusste Smartphone-Pausen positiv auf unsere psychische Erholung auswirken. Durch regelmäßige Auszeiten nimmt das Verlangen nach dem Handy ab und es fällt leichter, sich auf die Arbeit zu konzentrieren oder zu entspannen.

Wir empfehlen deshalb, anstatt Instagram, WhatsApp & Co. vor dem Zubettgehen zu nutzen, das Smartphone einfach auszuschalten und beispielsweise ein Buch zu lesen oder Hörbuch zu hören.

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8.24.2021

Published 8/24/2021 by with 0 comment

Smartphone mit Monsterakku 20 Prozent reduziert: Realme 8 im Angebot

 Das Realme 8 ist ein solides Smartphone mit sensationeller Akkuleistung. Allerdings verbockt der Hersteller eines der wichtigsten Punkte, auf den es bei einem Smartphone ankommt. Aktuell bekommen Sie das Gerät jedoch um mehr als 20 Prozent günstiger. Lohnt sich da das Zugreifen?


Das Realme 8 im Überblick
Normalerweise verbessern sich die Smartphones mit jeder Generation. In Teilen ist das Realme 8 hier keine Ausnahme, denn im Vergleich zum Realme 7 ist die Ausstattung minimal besser, das Display etwas hochwertiger. Die Kamera hingegen - aktuell eines der wichtigsten Verkaufsgründe - ist ein echter Downgrade: Zwar bietet die Kamera mehr Megapixel, und auch die Bildqualität bei Tageslicht legt minimal zu. Allerdings liegt die Qualität bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich hinter dem Vorgänger. Insgesamt erhalten Sie daher mit dem Realme 7 5G zum gleichen Preis das bessere Angebot.

"Unterm Strich ist das Realme 8 gleichwertig zu seinem guten Vorgänger Realme 7. Doch im Test zeigt sich, dass es neben leichten Verbesserungen auch Verschlechterungen gibt. Die flotte Prozessorleistung ist gleichgeblieben, ebenso die akzeptable Ausstattung, die immerhin wieder 128 GByte Speicherplatz bietet, aber etwa immer noch keine IP-Zertifizierung. Der Akku ist nach wie vor überragend und das Display ist deutlich heller und farbenfroher. Die Kamera ist bei Schwachlicht aber deutlich schlechter als beim 7er."

Preiseinschätzung des Realme 8: Aktuell sind sowohl das Realme 8 als auch das Realme 7 5G im Sale - wobei das Realme 8 nochmals rund 30 Euro günstiger ist. Wenn Sie auf 5G verzichten und mit der etwas schlechteren Kamera leben können, sind 168 Euro ein sehr gutes Angebot (bei Amazon ansehen). Ansonsten bekommen Sie mit dem Realme 7 5G für 199 Euro den besseren Deal

Das Realme 8 im Preis-Check
Um den Preis transparent mit weiteren Shops vergleichen zu können, sehen Sie in der folgenden Liste die spannendsten Angebote der Konkurrenz. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob das Realme 8 das richtige Gerät für Sie ist, bieten wir Ihnen auch einen einfach zu bedienenden Berater an, der Ihnen anhand einiger Fragen zu Ihnen passende Smartphones anzeigt.

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7.01.2021

Published 7/01/2021 by with 0 comment

iPhone 12 ist das beste Smartphone der Welt

Joe Biden ist seit knapp drei Wochen offiziell im Amt als US-amerikanischer Präsident, nun rücken weitere Probleme ins Blickfeld, die sein Vorgänger hinterlassen kann. Zu einem der wichtigsten gehört wohl der Handelsstreit zwischen den USA und China, Huawei ist eine der großen chinesischen Firmen, die auf der Sanktionsliste der USA gelandet ist. Ihr CEO Ren Zhengfei meldete sich heute zu Wort, in einer ersten Pressekonferenz seit einem Jahr, als der Streit mit den USA eskalierte.


Laut den Berichten von " South China Morning Post", CNBC und AFP (via " The Verge") ging es primär um die Wiederaufnahme der Gespräche mit der US-amerikanischen Regierung. Als Folge der Sanktionen ist Huawei auf der Liste der größten Smartphone-Hersteller auf Platz fünf von vormals dem zweiten Platz gerutscht. Auch die 5G-Sparte des Konzerns leidet unter den Handelsbeschränkungen, in den USA ist der Hersteller von dem Markt ausgeschlossen.

Offenbar hat das erste 5G-Smartphone von Apple, das iPhone 12, geholfen, einige Huawei-Kunden in Europa zu überzeugen und das Geschäft mit 5G-Technologie etwas beschleunigt. Denn Zhengfei nennt das Telefon seines ehemaligen Wettbewerbers "das beste Smartphone der Welt". "Die Kunden im europäischen Hochpreis-Segment lieben Apple. Da Huawei keine High-End-Smartphones mehr baut, haben Apples Smartphones uns geholfen, zu beweisen, dass Huaweis 5G-Technologie die beste ist."

Huawei beteiligt sich trotz US-Sanktionen an dem Ausbau des 5G-Netzes in der EU, seit Kurzem entsteht eine Fabrik in Osten Frankreichs, wo der Hersteller einige Komponenten für 5G-Basisstationen fertigen wird. Es ist also kein Wunder, dass CEO von Huawei das iPhone 12 lobt. Wie so viel davor hat Apple die nächste Generation des Mobilfunks massentauglich gemacht, der verstärkte Einsatz der 5G-Verbindungen hat offenbar auch den Netzbetreibern Probleme aufgezeichnet, die davor nicht sichtbar waren. Die Generation iPhone 12 hat sich anscheinend als das beste Verkaufsargument für Huaweis Lösungen für 5G-Mobilfunk erwiesen.

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4.28.2021

Published 4/28/2021 by with 0 comment

Das Smartphone Bloß Nicht Mit ins Badezimmer Nehmen!

Das Smartphone mit ins Badezimmer zu nehmen, ist für die meisten selbstverständlich. Eine Hygiene-Expertin erklärt, warum man genau das auf keinen Fall tun sollte.


Während wir duschen, hören wir Musik über das Smartphone, auf der Toilette checken wir die neuesten WhatsApp-Nachrichten und beim Zähneputzen klicken wir uns durch aktuelle Meldungen: Das Smartphone scheint nicht einmal im Badezimmer fehlen zu dürfen. Allerdings sollten Sie das stille Örtchen künftig zur Sperrzone erklären, denn es kann ganz schön eklig werden. Warum das so ist, erklärt Constanze Wendt, eine Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie vom Medizinischen Versorgungszentrum in Heidelberg, gegenüber TECHBOOK.

Bakterien und Keime
Im Badezimmer lauern jede Menge Wasser- und Schmutzpartikel, die in der Luft umherschwirren und sich verteilen. „In unserem Bad sind die Keime und Bakterien, die sich in unserem Darm und auf unserer Haut befinden“, erklärt Hygiene-Expertin Constanze Wendt. Liegt das Smartphone im Badezimmer, können sich genau diese Bakterien auf dem Gerät absetzen. Das können Bakterien wie E. coli sein, die aus unserem Darm stammen. „Wenn man etwa E. coli an den Händen hat und anschließend zum Handy greift, befinden sich diese Bakterien auf dem Smartphone“, sagt Wendt.

Bakterien und Keime können uns krank machen – ist es also gefährlich, das Smartphone mit ins Badezimmer zu nehmen? „Wir haben zehnmal mehr Bakterien auf unserer Haut, als unser Körper Zellen hat“, weiß Wendt. Daher seien Bakterien per se nicht gefährlich für uns, sie sind sogar Bestandteil unseres Körpers.

Passen Sie auf, was Sie anfassen
Aber: Jedes mal, an dem wir unser Smartphone auf neue Nachrichten checken, berühren wir auch das Display – samt aller darauf lebenden Bakterien. Speziell wenn Smartphone-Nutzer sich nach der Toilette nicht die Hände waschen und ihr Handy anfassen, bleiben diese Bakterien auch auf dem Bildschirm kleben. „Das ist nicht gesundheitsgefährdend, aber ein Ekelfaktor“, sagt Wendt. Auf öffentlichen Toiletten erhöhe sich das Risiko nicht. Vorsicht sei jedoch auf einer Toilette geboten: Der öffentlichen Toilette im Krankenhaus. „Dort können sich resistente Keime befinden“, warnt die Expertin. Dies könne dann tatsächlich schwerwiegende gesundheitliche Folgen auf den Körper haben.

Das Problem beim Smartphone im Badezimmer ist generell nicht das Smartphone selbst, sondern eine mangelnde Hygiene. „Das Händewaschen bekämpft Keime und Bakterien am besten“, sagt Wendt. Deshalb sollte – wie auch für viele andere Lebenssituationen – gelten: Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände! Dann könne Sie auch künftig weiter bedenkenlos Ihr Handy anfassen, ganz ohne Ekelfaktor.

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4.16.2021

Published 4/16/2021 by with 0 comment

10 Dinge, die Das Alte Smartphone Noch Kann

Neue Aufgabe statt Müll­eimer: Auch alte Smart­phones haben ihren Nutzen. Wir nennen zehn Dinge, die Sie mit ausran­gierten Smart­phones noch tun können.


Smart­phones werden immer leis­tungs­fähiger, dennoch tauschen viele Nutzer ihre Geräte bereits nach wenigen Jahren gegen ein neues Modell. Doch was tun mit den alten Handys? Sie zu verkaufen oder verschenken ist eine Lösung. Doch es geht auch anders: In den Smart­phones steckt die Technik kleiner Computer, die auch nach Jahren noch in der Lage ist, hilf­reiche Dienste zu leisten. Apps helfen dabei, Smart­phones fit für verschie­dene Einsatz­zwecke zu machen - auch dann, wenn beispiels­weise das Display ange­knackst oder der Akku nicht mehr so ausdau­ernd ist. Wir zeigen zehn Einsatz­zwecke für ein ausran­giertes Android-Smart­phone.

Smart­phone als Musik-Player
Egal, ob Spotify, Apple Music oder Amazon Music Unli­mited - auch ältere Smart­phones können noch wunderbar als Gerät zum Streamen von Musik geeignet sein. Dafür brau­chen sie noch nicht einmal viel Spei­cher. Ist das alte Smart­phone noch ausrei­chend WLAN-fähig und verfügt über einen Blue­tooth-Konnektor zum Anschluss eines externen Laut­spre­chers, reicht für die Musik­wieder­gabe aus dem Internet auch das bereits als ausge­dient gedachte Handy aus.

Smart­phone als Fest­netz­telefon
Auch wenn das Smart­phone als Handy abge­schrieben ist, lässt es sich zuhause beispiels­weise weiterhin als Fest­netz­telefon betreiben. Besitzen Nutzer zusätz­lich eine FRITZ!Box, kann das Smart­phone mithilfe der kosten­losen FRITZ!App Fon als IP-Telefon einge­richtet werden. So lässt sich mit dem Gerät zu Hause über das Fest­netz und das Internet tele­fonieren. Selbst die Tele­fonbuch-Kontakte und Anruf­listen der FRITZ!Box lassen sich mit dem Smart­phone nutzen und auch Anruf­beant­worter-Nach­richten können über die FRITZ!App Fon ange­hört werden. AVM bietet die App auch für iPhones an.

Smart­phone als Alarm­anlage
Wer seine Wohnung, sein Garten­häus­chen oder auch Objekte über­wachen möchte, kann das Smart­phone zur Alarm­anlage umwan­deln. Es gibt Apps, die einen Alarm erklingen lassen, sobald das Handy bewegt wird, die Kamera des Gerätes eine Bewe­gung oder das Handy ein lautes Geräusch im Raum regis­triert. Die Kamera der Smart­phones kann als Über­wachungs­kamera umfunk­tioniert werden, indem sie einen bestimmten Bereich per Video über­wacht. Dafür kann das Handy entweder fest an einem Platz mit Strom­anschluss posi­tioniert werden, Nutzer können aber auch auf externe Power-Akkus zugreifen, um die Lauf­zeit des Gerätes zu erhöhen und dennoch mobil zu bleiben. Zudem sind spezi­elle Apps wie beispiels­weise Globio nötig. Globio gibt es als kosten­freie Version mit einge­schränktem Funk­tions­umfang oder als Voll­version für 1,09 Euro. Die App infor­miert den Nutzer per Anruf, SMS oder E-Mail mit Foto, sobald ein Alarm ausge­löst wird.

Smart­phone als Server
Für den Austausch von Daten oder für andere Anwen­dungen kann ein altes Smart­phone als Server ins Heim­netz­werk einge­bunden werden. Im Gegen­satz zu PCs verbrau­chen die kleinen Geräte weitaus weniger Strom. Egal ob Nutzer sich einen eigenen Web-Server aufbauen oder einen FTP-Server betreiben wollen - im Play Store gibt es unzäh­lige Apps. Die App Servers Ulti­mate Pro kann als eier­legende Woll­milchsau unter den Programmen beschrieben werden. Die App beinhaltet über 60 Server wie FTP, SSH, WebDAV, MySQL, PHP und Git, 16 Netz­werk-Tools und 70 Proto­kolle. Wer Servers Ulti­mate Pro auspro­bieren möchte, bekommt eine 7-Tages-Probe­version kosten­frei im Play Store. Die Pro-Vari­ante der App gibt es für 8,49 Euro.

Smart­phone als Fern­bedie­nung
Smart­phones brau­chen nicht zwin­gend einen Infrarot-Sensor, um als Universal-Fern­bedie­nung genutzt zu werden. Blue­tooth und WLAN genügen in der Regel schon, um die Kommu­nika­tion mit Smart-TV und Co. herzu­stellen. Im Play Store finden sich dazu zahl­reiche Apps. Bei der Auswahl sollten Nutzer die Art des Gerätes und dessen Hersteller berück­sich­tigen. Je nach Hersteller eignen sich unter­schied­liche Fern­bedie­nungs-Apps, wobei das spezi­elle Gerät, das bedient werden soll, zumeist aus einer Liste an Modellen ausge­wählt werden kann. Es gibt aber auch Universal-Apps, die mehrere Geräte unter­stützen. Eine häufige Voraus­setzung für die Nutzung derar­tiger Fern­bedie­nungs-Apps ist aber, dass der Fern­seher, der Blu-ray-Player etc. an das Heim­netz­werk ange­schlossen ist.

Smart­phone als digi­taler Bilder­rahmen
Ist das Display des ausran­gierten Smart­phones noch in Ordnung, lässt sich das Gerät als digi­taler Bilder­rahmen verwenden. Umso besser geht dies, wenn das Handy eine eher große Display­diago­nale hat. Alter­nativ funk­tionieren auch alte Tablets. Im Voll­bild­modus können ausge­wählte Bilder auf dem Bild­schirm ange­zeigt werden. Auch Slide­shows lassen sich erstellen. Wer möchte, kann im Play Store Apps herun­terladen, die das Feeling eines digi­talen Bilder­rahmens noch erhöhen und Fotos beispiels­weise mit Musik unter­legen. Im PlayStore einfach Digi­taler Bilder­rahmen eingeben und es erscheinen zahl­reiche Programme zu Auswahl.

Smart­phone als Media­server
Wird das Smart­phone zum Media­server, lassen sich mit ihm Medien wie Musik, Videos und Bilder drahtlos an andere Geräte wie beispiels­weise Fern­seher, den Windows Media Player oder die Spiel­konsole streamen. Dabei sollten sowohl das alte Handy als auch das "Empfangs­gerät" die Proto­kolle UPnP und DLNA unter­stützen und sich im glei­chen Netz­werk befinden. Bei der Über­tragung der Daten helfen Apps wie beispiels­weise BubbleUPnP, die auf unter­schied­liche Quellen wie UPnP/DLNA, Android-Geräte und Cloud-Spei­cher zugreifen kann. Mit BubbleUPnP lassen sich Play­lists erstellen oder eine Schlum­merfunk­tion einrichten. Die App ist als kosten­freie Version mit Werbung oder als Pro-Version für 3,99 Euro erhält­lich.

Smart­phone als Baby­phone
Ein nicht mehr verwen­detes Smart­phone kann durch Baby­phone-Apps zur Über­wachung des Nach­wuchses weiter­genutzt werden. Dabei meldet das Baby­phone einem weiteren Handy oder auch dem Fest­netz­telefon, sobald im über­wachten Raum ein bestimmter Lärm­pegel über­schritten wird. Auch die Handy-Kamera kann zur Video­über­wachung hinzu­gezogen werden, dann sollte das Handy aller­dings an einer festen Strom­quelle ange­schlossen sein. Im Play Store gibt es diverse Baby­phone-Apps: Annie's Baby­phone 3G/WiFi bietet einen inte­grierten Gute-Nacht-Lied-Player und ermög­licht das Über­wachen von mehreren Kindern.

Smart­phone als Hotspot
Als Ersatz für einen mobilen Hotspot (MIFI) können alte Smart­phones eben­falls dienen. Durch die Hotspot-Funk­tion (Tethe­ring) bringen sie auch unter­wegs Geräte ins Internet, die kein UMTS- oder LTE-Modul besitzen. Voraus­setzung ist, dass im Smart­phone eine SIM-Karte mit Daten­vertrag einge­legt ist. Im Ausland lässt sich das alte Handy mit einer auslän­dischen SIM-Karte betreiben - ist der Nutzer auf Reisen online, ohne seine deut­sche SIM-Karte wech­seln zu müssen. In Fällen, in denen der Akku des ausran­gierten Smart­phones nicht mehr ausdau­ernd genug ist, kann ein Ersatz­akku gekauft oder ein Power-Akku verwendet werden. Diese Lösung ist in der Regel güns­tiger als die Anschaf­fung eines mobilen Hotspots.

Smart­phone als Auto-Ortungs­gerät
Mit etwas Bastel­talent kann ein altes Handy auch als Ortung fürs Auto herhalten - beispiels­weise im Falle eines Dieb­stahls. Dabei wird das Smart­phone versteckt im Auto ange­bracht und über die Auto­batterie mit Strom versorgt. Alter­nativ kann ein Power-Akku verwendet werden, der aller­dings nur für einen begrenzten Zeit­raum Strom liefert und im Opti­malfall während der Fahrt mit dem Auto nach­geladen wird.

Für die Ortung des Smart­phones im Falle eines Dieb­stahls benö­tigen Nutzer zudem noch spezi­elle Soft­ware. Ein Beispiel ist die App Cerberus Tracker, mit der das Handy geortet und verfolgt werden kann. Alter­nativ zur App lassen sich Handys auch mit Google orten. Dafür müssen der Stand­ortzu­griff sowie im Android-Gerä­tema­nager die Optionen "Remote-Ortung für dieses Gerät durch­führen" sowie "Remote-Sperre und Zurück­setzen auf Werks­einstel­lungen zulassen" akti­viert werden. Am besten wird das Handy mit einem eigenen Konto - beispiels­weise unter der Auto­kennung - bei Google ange­meldet.

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4.10.2021

Published 4/10/2021 by with 0 comment

Smartphone-Aus: LG zieht sich vom Markt zurück

LG zieht sich aus dem Smartphone-Markt zurück. Das hat das Unternehmen jetzt offiziell bekanntgegeben. Dabei werden bestehende Handy-Kontingente weiter verkauft. Danach ist für LG aber Schluss.


Der südkoreanische LG-Konzern steigt unter dem Druck der übermächtigen chinesischen Konkurrenz aus dem Smartphone-Geschäft aus. Stattdessen sollen die Ressourcen auf Wachstumsbereiche wie Bauteile für Elektrofahrzeuge, vernetzte Geräte, Robotertechnik, intelligentes Wohnen und künstliche Intelligenz konzentriert werden, wie LG Electronics am Montag mitteilte. Nach jahrelangen Verlusten in der Sparte hatte sich der Rückzug des einst weltweit drittgrößten Handy-Herstellers schon seit längerem angedeutet.

Denn die Luft für Anbieter wie LG wurde in den vergangenen Jahren immer dünner. Der ebenfalls südkoreanische Marktführer Samsung und Apple mit seinem iPhone beherrschen das lukrative Geschäft mit teuren Smartphones. Im Massenmarkt mit günstigeren Modellen dominieren hingegen chinesische Hersteller. Sie kommen allein schon durch die Größe ihres Heimatmarktes auf hohe Stückzahlen, mit denen sich auch bei geringeren Margen Geld verdienen lässt. Schwer zu kämpfen in dem Markt hatte in den vergangenen Jahren etwa auch Sony. Der japanische Elektronik-Riese fokussierte sich auf teurere Modelle, um die Verluste zu minimieren.

Die Aufgabe des "Geschäfts mit Mobiltelefonen" werde voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein, kündigte LG an. Es sei eine strategische Entscheidung, sich aus dem Bereich "mit unglaublich starker Konkurrenz" zurückzuziehen.

Bestehende Smartphones werden weiter verkauft
Die Geräte, die noch auf Lager seien, sollen aber weiter zum Verkauf angeboten werden. LG will auch den Geräteservice weiter unterstützen und Software-Aktualisierungen für seine Kunden anbieten. Einzelheiten zur Beschäftigungssituation würden auf lokaler Ebene geregelt.

Das zweitgrößte südkoreanische Elektronikunternehmen hinter Samsung Electronics kündigte zudem an, weiter Mobilfunk-Technologien wie 6G zu entwickeln, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit in anderen Geschäftsbereichen zu stärken. 6G gilt als die nächste Stufe der superschnellen Mobilfunkstandards.

Die Ankündigung von LG kommt nicht überraschend. Zuletzt hatten Vertreter des Unternehmens davon gesprochen, dass alle Optionen einschließlich eines Verkaufs der Sparte auf dem Tisch lägen. Doch wurden keine Details zu möglichen Interessenten genannt. Der Bereich mobile Kommunikation hatte seit dem zweiten Quartal 2015 in jedem Quartal einen operativen Verlust geschrieben. Für das Gesamtjahr 2020 belief sich das Defizit auf 841,2 Milliarden Won (derzeit 634,5 Mio Euro).

Auch im heimischen Markt absteigend
LGs Marktanteil bei Smartphones selbst im Heimatmarkt Südkorea sei schon durch die Gerüchte über einen Rückzug gefallen, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Marktforscher Counterpoint Research. In den Monaten Januar und Februar habe der Anteil von LG nur noch 10 Prozent betragen. Der Anteil des Marktführers Samsung sei im Februar im Jahresvergleich um 4 Prozentpunkte auf 69 Prozent gestiegen.

LG war einst unter den Vorreitern bei modernen Smartphones mit großen Touchscreen-Bildschirmen, deren Ära mit dem ersten iPhone 2007 begann. Mit dem Modell LG Prada hatte der südkoreanische Konzern schon damals eine ähnliche Design-Idee wie Apple - auch wenn es nicht so ausgefeilt wie das iPhone war. Zuletzt versuchte LG, unter anderem mit Hilfe von Ideen wie Smartphones mit zwei Displays das Ruder herumzureißen.

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3.15.2021

Published 3/15/2021 by with 0 comment

Smartphone für 75 Prozent der Jungen Menschen unverzichtbar

Demnach können 75 Prozent der unter 30-Jährigen nicht auf ihr Smartphone verzichten, wie aus einer repräsentativen Befragung der Krankenkasse Pronova BKK hervorgeht. Bei einer Vergleichsstudie aus dem Jahr 2017 lag der Wert noch bei einem Drittel, wie die Pronova BKK mitteilte.


"Im Corona-Lockdown ersetzt das Smartphone persönliche Begegnungen. Über das Gerät lässt sich der Kontakt zu Freunden und Familie halten, soziale Netzwerke bieten zudem Austausch und Zerstreuung", wird der Arzt Gerd Herold laut Mitteilung zitiert. Mit der intensiven Nutzung von sozialen Netwerzken wie Whatsapp und Instagram würden sich Gewohnheiten verstärken, die im schlimmsten Fall zu langfristigen Abhängigkeiten führen könnten. Hier könne das bewusste Einrichten von handyfreien Zeiten und Zonen, aber auch eine App zur Kontrolle des eigenen Nutzungsverhalten helfen, erklärte der Experte.

Die Bevölkerungsbefragung "Die Süchte der Deutschen" wurde im Januar 2021 im Auftrag der pronova BKK durchgeführt. Bundesweit wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Bundesland online befragt.

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11.10.2020

Published 11/10/2020 by with 0 comment

So lassen Sie sich nicht mehr ständig von Ihrem Smartphone ablenken

 Das ist uns allen sicher schon passiert, man sitzt abends auf der Couch oder im Bett und will eigentlich nur einmal schnell noch auf dem Smartphone gucken „was so los ist“. Und zack, sind zwei Stunden vergangen. Oder man will nur eine Whatsapp-Nachricht schicken und landet dann doch wieder auf Facebook und Co..


Tatsächlich werden Smartphones und Apps so designt, dass wir dort so viel Zeit wie möglich verbringen. Die LWL-Klinik für Suchtmedizin in Gütersloh hat in einer aktuellen Untersuchung herausgefunden, dass das Gehirn von Handynutzern auf das Smartphone genauso reagiert, wie das Gehirn von Drogensüchtigen auf die entsprechende Substanz.

Smartphone-Farben machen abhängig
Einen ganz entscheidenden Faktor spielen dabei die Farben auf dem Display. In einer Dokumentation des WDR erklärt der App-Designer Aza Raskin den Hintergrund. „Weil es Teil unserer evolutionären Ausstattung ist, auf Farben zu reagieren, so dass wir davon abhängig werden können.“

Die einfache Lösung von Raskin: Den Bildschirm auf schwarz-weiß stellen. So wird der Dopamin-Ausstoß im Gehirn reduziert und wir haben nicht das Verlangen, unnötig lange Zeit am Smartphone zu verbringen. Bei Chats, Mails und Nachrichten schränkt die Farbeinstellung die Nutzung nicht wirklich ein.

Etwas anders ist das natürlich bei sozialen Medien oder wenn man zum Beispiel Fotos anschauen will. Zur zeitlich beschränkten Selbstkontrolle ist die Einstellung aber sicher eine gute Sache. So kann man zum Beispiel das Smartphone immer abends schwarz-weiß stellen, wenn man es nicht mehr so viel vorm schlafen gehen nutzen will. Oder während der Arbeit oder einem wichtigen Projekt, um sich nicht ablenken zu lassen.

So wechseln Sie zu Schwarz-Weiß
Bei Android ist die Umstellung ein wenig kompliziert. Zunächst müssen dafür die Entwickleroptionen aktiviert sein. Damit hat man Zugriff auf mehr Systemeinstellungen. Dazu in den Einstellungen „Über das Gerät“ auswählen und sieben Mal auf die „Buildnummer“ tippen. Dann erscheinen die Entwickler-Optionen in den Einstellungen. Darunter gibt es unter der Option „Farbraum simulieren“ die Möglichkeit „Einfarbig“ auszuwählen. Bei einigen Versionen heißt die Schwarz-Weiß-Option auch „Farbenblindheit“.

iPhone-Nutzer haben es hier etwas leichter. In den Einstellungen wählt man „Allgemein“, dann „Bedienungshilfen“. Unter „Display-Anpassungen“ den Farbfilter aktivieren und „Graustufen auswählen. Für schnelleren Wechsel zwischen Farbe und schwarz-weiß kann für die Farbfilter-Option ein Kurzbefehl eingerichtet werden. Dann braucht es nur ein Dreifachklicken auf den Home-Button. Eingestellt werden kann das ebenfalls unter „Bedienungshilfen“.

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10.10.2020

Published 10/10/2020 by with 0 comment

Android: Smartphone und Tablet rooten - so klappt's

 Android-Smartphone rooten: Macht das Sinn?

Wenn Sie Ihr Android-Smartphone rooten möchten, sollten Sie erst abwägen, ab das in Ihrem Fall sinnvoll ist. 

> Führen Sie den Root auf Ihrem Smartphone oder Tablet durch, erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf das komplette System. Das hat gleichzeitig viele Vor- und Nachteile.
> Bedenken Sie, dass Sie Ihr Android-Gerät im schlimmsten Fall unbrauchbar machen. Geht bei einem Root etwas schief, haben Sie keinen Anspruch auf Ihre Garantie. Halten Sie sich strikt an die Anleitungen, sollte es jedoch keine Probleme geben.

Android: Smartphone und Tablet für den Root vorbereiten
Bereiten Sie Ihre Geräte entsprechend vor, damit es nicht zu überraschenden Problemenkommt.
1.Als Erstes sollten Sie ein Android-Backup Ihrer Daten durchführen. Bei Problemen bleibt Ihnen somit der Datenverlust erspart.
2.Verbinden Sie Ihr Smartphone per USB-Kabel mit dem PC. Verbinden Sie es direkt mit dem PC und verwenden Sie keine Hubs.
3.Laden Sie sich den 15 Seconds ADB Installer herunter. Damit erhalten Sie alle notwendigen Tools und Treiber.
4.Aktivieren Sie nun das USB-Debugging auf Ihrem Smartphone oder Tablet.
5.Tipp: Starten Sie den Vorgang erst, wenn der Akku von Ihrem Android-Gerät mindestens zu 50 Prozent geladen ist.

Anleitung: Android-Geräte rooten
Einen Root zu installieren ist kein Hexenwerk. Dennoch ist es wichtig, dass Sie alle Schritte genau befolgen.
> Je nach Smartphone und Hersteller unterscheidet sich das Vorgehen. Im XDA-Forum finden Sie für jedes Smartphone eine Root-Anleitung. Suchen Sie dort einfach nach dem Namen Ihres Geräts und dem Begriff "root".
> Neben dem Root benötigen Sie bei Bedarf noch eine Custom Recovery sowie eine Custom ROM. Was sich hinter den Begriffen verbirgt, wie Sie die Änderungen vornehmen und was Sie beachten müssen, lesen Sie in diesem Praxistipp.

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9.28.2020

Published 9/28/2020 by with 0 comment

Die Drei Häufigsten Schäden am Smartphone

 Das Smartphone ist des Deutschen liebstes Kind. Richtig, sogar noch vor dem Auto. Unseren kleinen Kollegen schleppen wir mittlerweile wirklich nahezu überall mit hin. Wenn das Smartphone dann mal kaputt ist, sitzt der Schreck oft tief. Welche die häufigsten Schäden beim Smartphone sind.


Als häufigster Schaden gilt der Displaybruch
Dieser passiert, wenn das Handy herunterfällt oder man mit dem Smartphone in der Tasche an einer Hauswand, am Tisch oder am Auto anstößt. Gemäß Murphys Gesetz natürlich immer im perfekten 45-Grad-Winkel mit dem Display voran auf einer harten Kante. Der mit Abstand häufigste Schaden am Handy ist daher auch das gesplitterte Display. Oft liebevoll “Spider-App” genannt, da der Schaden häufig an ein Spinnennetz erinnert. Nur ist das ganze weit weniger praktisch als ein Spinnennetz. 

An zweiter Position ist der Der Handy-Wasserschaden
Der in den wenigsten Fällen durch den Handygebrauch im Regen auftritt. Versicherungen geben an, dass die meisten Wasserschäden bei Smartphones durch einen Sturz in die Toilette oder ins Spülbecken auftreten. Wer sein Handy beim Gang ins Bad einfach mal aus der Hand legt und es nicht in der hinteren Hosentasche transportiert, schützt sich vor dem Totalschaden des Smartphones und sein Handy vor einem Bad im WC. 

Gleich auf Platz drei steht der Diebstahl des Handys
Jeder hofft, dass es einen niemals selbst trifft, aber irgendwo gibt es immer einen Strauchdieb, welcher sich an anderen bereichern will – auch in deiner Stadt! Dabei müssen Diebe nicht einmal trickreich ans Werk gehen und in die Handtasche oder die Jackentasche des Smartphone Besitzers gelangen. Viel zu oft liegen Handys unbeaufsichtigt am Rand der Tischkante oder auf dem Verkaufstresen, während der Besitzer in seiner Tasche kramt oder im Restaurant mit seinem Gegenüber spricht. Dabei kann man das Gerät im Restaurant oder im Ladengeschäft ganz einfach mal aus der Hand - und in die Handtasche legen. Der gelegentliche Verzicht auf die dauerhafte Erreichbarkeit ist der effektivste Schutz gegen Diebstahl.

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7.31.2020

Published 7/31/2020 by with 0 comment

Corona-Krise: Diese fünf Tipps für Ihr Smartphone helfen!

Die Corona-Krise sorgt für Einschränkungen, schließlich steht unsere Gesundheit auf dem Spiel. Alltagstechnik kann jetzt besonders hilfreich sein. Fünf nützlichsten Tipps für das Smartphone.

Ohne Frage: Unser Leben steht gerade Kopf. Wer für Einkäufe unterwegs oder auf dem Weg zur Arbeit ist, bemerkt menschenleere Straßen, Bahnen und Geschäfte. Da kommt ein mulmiges Gefühl auf. Am liebsten sucht man in beunruhigenden Zeiten wie diesen die soziale Nähe. Dabei muss es gerade jetzt heißen, Familie, Freunde und Mitmenschen vor Erkrankungen zu bewahren, indem man sich von ihnen fernhält – ein echtes Dilemma. Doch beides ist möglich: COMPUTER BILD möchte helfen, diesen Widerspruch aufzulösen und gibt fünf hilfreiche Tipps für das Smartphone an die Hand.

Tipp 1: Kontaktlos Bezahlen
Nichts Neues: Bargeld ist ein Magnet für Krankheitserreger. In wenigen Stunden, an einem Tag, in einer Woche geht es durch Hunderte Hände und nimmt dabei alles an Viren und Bakterien mit. Auch das Coronavirus ist über Oberflächen übertragbar und überlebt mehrere Stunden bis Tage auf Gegenständen. Immer mehr Geschäfte und Dienstleister akzeptieren Bezahlungen mit Bargeld deshalb gar nicht mehr: Kartenzahlung ist die Alternative. Wer nun auch das Anfassen des Kartenlesegeräts vermeiden möchte, nutzt am besten das kontaktlose Bezahlen. Das ist auch mit dem Smartphone möglich. Die unterschiedlichen Methoden und wie sie funktionieren, haben wir zusammengefasst im Artikel zum kontaktlosen Bezahlen.

Tipp 2: Handy desinfizieren
Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass das Virus bis zu zwei bis drei Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben kann, somit also auch auf Smartphones und Handys. Und das sind Geräte, die man ständig anfasst. Besonders beim Einkauf, wenn man beispielsweise die Einkaufsliste auf dem Handy abarbeitet, abwechselnd dazu aber auch andere Gegenstände berührt, kann man das Virus schnell verschleppen. Darum ist dringend geraten, den smarten Begleiter regelmäßig zu desinfizieren. Wer kein Desinfektionsmittel mehr hat, kann es einfach selbst herstellen. Wie das geht und was bei der Reinigung generell zu beachten ist, erfahren Sie bei uns im Artikel zum Thema Handy desinfizieren.

Tipp 3: Nachbarschaftshilfe-App
Nicht jedem ist es möglich, die eigenen vier Wände zu verlassen, um sich mit Lebensmitteln und anderen Notwendigkeiten zu versorgen. Für alle, die zur Risikogruppe zählen oder ohnehin mit Einschränkungen zu kämpfen haben, kommt jede Hilfe recht. Netzwerke, die Nachbarn vernetzen oder beim Austausch von Hilfsangeboten vermitteln, erleben derzeit einen Boom. Nicht nur, weil Menschen Hilfe benötigen – auch melden sich immer mehr Nutzer an, die helfen wollen. Wer sich sozial engagieren möchte oder selbst eine helfende Hand benötigt, kann dafür folgende Plattformen verwenden:

Nebenan.de ist nach eigenen Angaben das größte soziale Netzwerk für Nachbarn. Dort kann man in seiner unmittelbaren Umgebung nach Angeboten suchen, ebenso wie selbst ein Gesuch erstellen. Außerdem ist es möglich, sich in Gruppen zu organisieren. Die Plattform hat ihr Angebot für die Corona-Krise erweitert: Nutzern, die nicht ganz mit der Online-Bedienung zurechtkommen, können Anzeigen auch per Hotline telefonisch schalten: 0800/8665544. Für alle anderen gibt es die Webseite oder die Smartphone-App.

Wirhelfen.eu ist eine deutschlandweite Vermittlungsplattform mit interaktiver Karte. Hier können sich Hilfe-suchende und Anbietende für Einkäufe, Kinderbetreuung und zum "Dinge teilen" anmelden. Eine App für Mobilgeräte gibt es leider nicht.

Tipp 4: Videotelefonie für soziale Nähe
Noch immer ist die körperliche Distanz zu unseren Mitmenschen aus gesundheitlichen Gründen geboten. Schnell setzt damit auch die soziale Isolation ein. Freunde, Familie und Verwandte hat man schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen und man schwelgt in Erinnerungen an ein gemütliches Miteinander. Eine praktische Ausweich-Möglichkeit stellen hier alle Videochat-Programme dar. Dank der kann man sich zumindest virtuell mit Ton und Bewegtbild begegnen. So lässt sich zum Beispiel das Anstoßen auf den Geburtstag oder das obligatorische Feierabendbier mit Kollegen nachholen. In unserem Artikel zu den besten Videochat-Programmen erfahren Sie, welche Programme es für das Smartphone und andere Plattformen gibt und welche Vorteile die bieten.

Tipp 5: Handy-Halterung für Videotelefonie
Wer gerne und häufig Videotelefonie betreibt oder daheim vermehrt Videos auf dem Smartphone schaut, kann das Mobilgerät bis zur Ermüdung des Handgelenks festhalten. Einfacher geht es aber mit Halterungen. Besonders praktisch ist hierfür der SmartTurtle: Der bietet eine Kombination aus Halterung und Sitz-Sack. Das Kissen lässt sich nach Belieben formen, das Smartphone haftet auf einer speziellen Halterungs-Fläche. Mit dem SmartTurtle sind deshalb nicht nur beliebig viele Winkel einstellbar, sondern auch verschiedene Gerätegattungen (Smartphones, Tablets, eBook-Reader und mehr) möglich.

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1.13.2020

Published 1/13/2020 by with 0 comment

Das sind die Smartphone-Trends 2020

5G kommt, Displays werden schneller und lassen sich knicken, der Megapixel-Wahnsinn kehrt zurück und die Notch ist weiter auf dem Rückzug - wir stellen die fünf Smartphone-Trends 2020 vor und zeigen, zu welchen Veranstaltungen Sie mit neuen Handys rechnen können.

Im letzten Jahr haben wir die ersten Smartphones mit faltbarem Bildschirm und die ersten 5G-Smartphones gesehen. Außerdem ist die Zahl der Kameras weiter angestiegen. Wie geht die Entwicklung dieses Jahr weiter? Das sind die Smartphone-Trends 2020.

5G kommt
2020 schafft 5G den Sprung aus der Nische. War die Technik bislang weitgehend Sondermodellen vorbehalten, zieht sie jetzt flächendeckend in die Handy-Oberklasse und in die obere Mittelklasse ein. Qualcomm und Mediatek, die zahlreiche Android-Handy-Hersteller mit Chips versorgen, haben 5G-Modems ins Programm aufgenommen. Huawei und Samsung, die auch eigene Chips konstruieren, sind ebenfalls bereit. Noch ist die Technik aber so teuer, dass sie teureren Handys vorbehalten bleiben wird. Bei Apple erwarten wir ebenfalls mindestens ein iPhone-Modell mit 5G.

Das Mobilfunknetz der 5. Generation (5G) soll zahlreiche Vorteile bringen. Natürlich steigt die Höchstgeschwindigkeit, von bis zu 1 Gigabit/s bei 4G auf 10 Gigabit/s unter Idealbedingungen. Für viele vielleicht noch wichtiger ist jedoch die Mindestgeschwindigkeit von voraussichtlich 100 Megabit/s. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Netzes (so genannte Latenz) sinkt erheblich, was neue Anwendungsgebiete erschließt - vielleicht sogar Online-Gaming. Obendrein soll 5G bei einer Geschwindigkeit von bis zu 500 km/h funktionieren, was die Zahl von Verbindungsabbrüchen auf der Autobahn und im Zug reduziert.​

Noch mehr Pixel für die Kamera
Die Kameraqualität ist für viele Käufer das entscheidende Kaufkriterium. 2020 legen die Hersteller hier nach, mit noch mehr Objektiven und vor allem mit mehr Megapixel. Samsung und Xiaomi haben gemeinsam den Isocell Bright HMX-Sensor mit 108-Megapixel entwickelt. Im Mi Note 10 verbaut Xiaomi ihn schon. Nun haben die Megapixel-Kriege zu Beginn des letzten Jahrzehnts Spuren hinterlassen. Immer noch stehen hohe Megapixelzahlen bei vielen Nutzern stellvertretend für „Bildrauschen“ und „Marketing-Gag“. Aber die Zeiten haben sich geändert.

Der große Trend heißt „Computational Photography“, computergestützte Fotografie. Mobile Prozessoren werden ständig flotter und bessere Software nutzt die Rechenkraft, um aus der Pixelflut bessere Bilder zu berechnen. Bestes Beispiel dafür ist der Nachtmodus, der sich zuletzt als Standardfunktion etabliert hat. Die Kamera belichtet lange, um genügend Licht einzufangen, die Software rechnet die dabei zwangsläufig entstehende Verwacklung raus. Dabei gehen viele eingefangene Pixel wieder über Bord, was die Bilddateien vergleichsweise klein hält.

Bye, bye Notch
Als Brückentechnologie bezeichnet man Technik, um die man zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht herumkommt, auf die man aber eigentlich lieber verzichtet hätte. Die Notch ist das perfekte Beispiel dafür. Irgendwann einmal half sie dabei, das Verhältnis von Bildschirmfläche zur Handygröße zu verbessern. Noch schöner wäre es aber, wenn sie ganz verschwände und das Display die Vorderseite komplett bedeckt.

Genau daran arbeiten die Hersteller: Sowohl Samsung als auch Oppo und Xiaomi entwickeln Frontkameras, die sich hinter dem Display platzieren lassen. Ersatzweise kommen ausfahrbare Kameras zum Einsatz, die bei Bedarf seitlich aus dem Handy ploppen. Bei Samsung, Huawei und weiteren Herstellern ist der Fingerabdrucksensor bereits hinter das Display gewandert. Dem renommierten Analysten Ming-Chi Kuo zufolge arbeitet auch Apple daran, sowohl die Gesichtserkennung FaceID als auch den Fingerabdrucksensor TouchID hinter das Display zu packen. Handys, deren Vorderseite nur noch aus Display besteht - 2020 kommen wir diesem Ziel wieder ein gutes Stück näher.

Display? Kannste knicken!
Wenn man auf der Straße auf sein Handy angesprochen werden will, dann braucht man dazu derzeit ein faltbares Smartphone vom Schlage eines Samsung Galaxy Fold oder eines … ja welches eigentlich? 2020 werden zahlreiche Alternativen zum 2.000 Dollar teuren und nicht gänzlich frei von Pannen gestarteten Samsung erscheinen. Huawei bringt das Mate X, Motorola das neue Razr und Samsung arbeitet bereits am Nachfolger des Galaxy Fold.

Interessant wird sein, in welche Richtung die Entwicklung geht: Nutzen Hersteller die Falttechnik, um kleinere Handys zu konstruieren, oder werden Displays tatsächlich noch größer? Wirklich beurteilen kann man das aber erst, wenn die Preise sinken. Selbst das Motorola Razr als der bislang günstigste Vertreter wird bei um die 1.600 Euro liegen. Im Massenmarkt dürften faltbare Smartphones 2020 demnach noch nicht aufschlagen, aber die Auswahl wird wachsen.

Mehr Bilder pro Sekunde
Auf „größer“ und „heller“ folgt „schneller“ - 2020 liefern mehr Handys mehr Bilder pro Sekunde. Wo bislang noch 60 Bilder pro Sekunde üblich sind sehen wir künftig 90 oder gar 120 Bilder pro Sekunde. In der Praxis bringt das Vorteile: Handys fühlen sich flotter an, Webseiten scrollen butterweich und bei Action-Spielen steigen die Bildqualität und die Reaktionsgeschwindigkeit.

2019 haben wir bereits erste Modelle gesehen, aber sie waren nicht immer ganz ausgereift. Das gilt insbesondere für das oben gezeigte Google Pixel 4, bei dem die Wiederholungsfrequenz unterhalb von 75% Display-Helligkeit von 90 auf 60 Hz zurückfiel. Eigentlich sind hohe Wiederholungsfrequenzen aber gar nicht so komplex, im iPad Pro setzt Apple sie bereits seit Jahren ein. Gerüchten zufolge kommt das iPhone 12 mit 120 Hz.

Las Vegas, Barcelona, Hausmesse
Wie sich die Trends in der Praxis auswirken, werden wir schon in Kürze sehen. Traditionell startet das Technikjahr mit der Consumer Electronics Show in Las Vegas​. Sie findet 2020 vom 7. bis 10. Januar statt und hat bereits die ersten Smartphones gebracht.

Das erste Flaggschiff für 2020 dürfte Samsung mit dem Galaxy S11 oder Galaxy S20​ vorstellen. Das Unpacked-Event ist für den 11. Februar angesetzt, also noch vor dem Mobile World Congress (MWC). Die Messe in Barcelona hat sich in den vergangenen Jahren als Schwerpunktveranstaltung etabliert und wird weitere neue Smartphones hervorbringen. 2020 findet sie vom 24. bis zum 27. Februar statt.

Wenn sich gegenüber den letzten Jahren nichts ändert werden wir die nächsten iPhones im September sehen. Apple wird dann wie gewohnt ins Steve Jobs Theater laden und die neue iPhone-Generation​ ab Ende September oder Anfang Oktober ausliefern.

Die Durststrecke zwischen MWC und Apples Präsentation überbrücken wir unter anderem mit der Internationalen Funkausstellung IFA. Hier gibt es zwar selten neue Top-Smartphones, aber die erschwinglicheren Mittelklasse- und Einsteiger-Handys sind zahlreich vertreten. Die IFA findet 2020 vom 4. bis 9. September statt.

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12.02.2019

Published 12/02/2019 by with 0 comment

So kommt das Smartphone heil durch den Winter

Nässe und eisige Temperaturen setzen Ihrem Smartphone zu. Wir geben Tipps, wie Sie Ihr iPhone und Android-Smartphone heil durch den Winter bringen.

Problem: Akku-Laufzeit
Die Kälte macht dem Akku schwer zu schaffen, er hält mit einer Ladung nicht mehr so lange durch. Standby- und Gesprächszeit verringern sich. Je kälter ein Akku wird, desto weniger Kapazität hat er noch.

Versuchen Sie das Auskühlen zu vermeiden oder zumindest zu verlangsamen, indem Sie das Smartphone eng am Körper tragen, beispielsweise in den Innentaschen von Mantel und Jacke – und das Smartphone nicht in den Mantel- oder Jackenaußentaschen transportieren. Alternativ sind auch Handtaschen oder Rucksäcke geeignet - falls sie warm und wasserdicht sind. Beim Skifahren oder Rodeln empfiehlt sich zudem eine wasserdichte und stoßfeste Hülle. Wir haben empfehlenswerte Hüllen zusammengestellt:

Lassen Sie das Smartphone nicht im parkenden Auto liegen. Dort kühlt es völlig aus. Diese Gefahr besteht vor allem dann, wenn Sie das Smartphone tief in der Mittelkonsole in eine Qi-Lademulde gelegt haben, um es kabellos aufladen zu lassen.

Berücksichtigen Sie die verkürzte Akku-Laufzeit und behalten Sie den Ladebalken Ihres Smartphones öfters im Auge. Nutzen Sie häufiger die Gelegenheit zum Aufladen. Mit dem Akku-Aufladen sollten Sie aber immer warten, bis sich das Mobiltelefon an die Raumtemperatur angepasst hat. Wärmen Sie Ihr Handy deshalb erst einmal langsam auf Zimmertemperatur auf, bevor Sie den Akku aufladen.

Erschwerte Bildschirmbedienung
Der Bildschirm leidet ebenfalls. Er lässt sich nicht mehr so leicht bedienen. Im Winter tragen die meisten Menschen Handschuhe - dass erschwert die Benutzung von Smartphones ganz besonders. Denn die Touchscreen-Bildschirme lassen sich mit herkömmlichen Handschuhen nicht bedienen. Die Touchscreens reagieren nicht etwa auf mechanischen Druck, sondern auf die Veränderungen eines schwachen elektrischen Feldes an ihrer Oberfläche. Diese werden aber nur von elektrisch leitenden Dingen ausgelöst. Finger gehören dazu, Textilfasern jedoch nicht. Für Abhilfe sorgen Spezialhandschuhe, in deren Fingerkuppen leitfähige Fasern eingewoben sind. Diese finden Sie im Handel unter der Bezeichnung „Screen-Gloves“ beziehungswiese „Touchscreen-Handschuhe“.

Gefahr durch Glätte
Es hört sich banal an, ist aber im Winter ein konkretes Problem: Schneller als man denkt, ist man auf einem glatten Gehweg ausgerutscht und das Smartphone auf dem harten Beton gelandet. Wenn dieser Worst Case eintritt, sollte man nie versuchen, eigene Reparaturversuche zu starten. Denn im Zweifelsfall werden bestehende Schäden nur verschlimmert. Daher ist es immer besser, einen Experten hinzuzuziehen.

Nässe im Gehäuse
Dringt gar Feuchtigkeit, beispielsweise durch schmelzenden Schnee, in den elektronischen Wegbegleiter ein, so droht der Totalausfall. Falls Sie bemerken, dass Feuchtigkeit eindringt beziehungsweise eingedrungen ist, dann schalten Sie das Smartphone sofort aus und lassen es in Ruhe aufwärmen und austrocknen. Entfernen Sie den Akku, sofern möglich, und setzen Sie das Gerät mit geöffnetem Batteriefach der normalen Zimmertemperatur aus.

Doch Vorsicht: Versuchen Sie nicht das Aufwärmen dadurch zu beschleunigen, dass sie es auf einen Heizkörper legen oder mit einem Fön erhitzen. Das schadet mehr als es nutzt, weil viele elektronische Komponenten sehr empfindlich auf plötzliche Temperaturschwankungen reagieren.

Plötzliche Temperaturschwankungen vermeiden
Gefahr geht auch von abrupten Temperaturwechseln aus. Im Gerät kann sich Kondenswasser bilden und Schäden an der Elektronik anrichten. Kehren Sie mit einem ausgekühlten Handy in die warme Wohnung oder Skihütte ein, dann geben Sie ihm idealerweise eine halbe Stunde Zeit, sich langsam an die Plusgrade zu gewöhnen. Im Zweifel empfiehlt es sich, das Gerät abzuschalten und erst wieder in Betrieb zu nehmen, wenn es komplett durchgewärmt ist.

Extra-Tipp: Bei Geräten mit Festplatten - wie beispielsweise Notebooks – kann das Kondenswasser Kurzschlüsse verursachen, die zu Head-Crashes führen. Daher sollte auch ein Notebook, das stark ausgekühlt ist, nicht sofort in einem warmen Raum in Betrieb genommen werden. Besser ist es auch hier, eine gewisse Akklimatisierungszeit einzuplanen, damit etwaiges Kondenswasser wieder verdunsten kann.

Telefonieren trotz Kälte
Mit einem passenden Headset und einer automatischen Rufannahme können Sie das Telefon in der Tasche stecken lassen und müssen es nicht für jeden Anruf umständlich aus der Winterkleidung hervorholen. Diese Methode eignet sich besonders gut auch für den Weihnachtsmarktbesuch, wenn man mit Glühweintasse und Weihnachtsstollen ohnehin alle Hände voll hat.

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11.27.2019

Published 11/27/2019 by with 0 comment

Viel Smartphone, wenig Geld: Günstige Top-Modelle im Vergleich

Benötigen Sie ein neues Smartphone? Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie Sie ein kostengünstiges und leistungsfähiges Smartphone für sich finden.

Beim Blick auf die Preise der aktuellen Top-Smartphones vergeht einem in vielen Fällen bereits die Lust auf ein neues Gerät. Beispielsweise kostet das aktuelle High- End-Modell von Samsung, das Galaxy S10 , in der Plus-Variante mit 512 GB Speicher laut Listenpreis knapp 1250 Euro, der Straßenpreis liegt bei ungefähr 900 Euro.

Bei diesen Summen stellen sich viele Anwender die Frage, ob eine solche Ausgabe für ein Smartphone, das nach einem Jahr bereits durch einen Nachfolger abgelöst wird, wirklich notwendig ist. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, welche Optionen es gibt, um auch für etwa 400 Euro und weniger ein sehr gutes Smartphone zu erhalten, und an welchen Stellen Sie gegebenenfalls Einschränkungen hinnehmen müssen. Da es unterschiedliche Anforderungen an ein Smartphone gibt, versuchen wir im ersten Abschnitt, verschiedene Zielgruppen zu identifizieren und für diese die wichtigsten Leistungsparameter zu definieren.

Die unterschiedlichen Nutzerprofile prägen den Anspruch
Für viele ist das Smartphone ein liebgewonnener Gebrauchsgegenstand: Man ist damit erreichbar, kommuniziert gelegentlich per Messenger wie Whatsapp, navigiert mit Google Maps und nutzt das Smartphone ansonsten zum Telefonieren und für gelegentliche Fotos. Bei jüngeren Nutzern hingegen ist der intensive Gebrauch von Social-Media-Apps zu beobachten, also von Whatsapp über Instagram bis hin zu Snapchat. Meist werden mehrere gleichzeitig genutzt und darüber Fotos und selbst gedrehte Filme verteilt. Dann ist da noch der Spielefreak, der aktuelle, grafiklastige Spiele wie Fifa Soccer auf seinem Smartphone ohne Ruckeln spielen will.

Diese Gruppen haben recht unterschiedliche Anforderungen: Dem Gelegenheitsnutzer genügt in der Regel ein Smartphone mit ausreichend großem Speicher und Standardprozessor. Die junge Generation benötigt in der Regel eine gute Kamera für Fotos und Selfies, das Smartphone sollte aufgrund der Nutzung eine gute Akkulaufzeit besitzen, und wenn es dazu noch ein modernes Aussehen hat, ist dies auch nicht verkehrt.

Der Spielefreak wiederum legt Wert auf einen schnellen Prozessor, ein gutes Display, und auch er benötigt einen leistungsstarken Akku, da dieser bei intensiven Nutzung ansonsten recht schnell wieder aufgeladen werden muss.

Übersicht: Aktuelle Smartphones für Einsteiger 
Im Bereich der Einsteiger-Smartphones gibt es eine breite Auswahl. Legen Sie jedoch neben bestimmter Hardware auch Wert auf ein aktuelles Betriebssystem und Sicherheits-Updates durch den Hersteller, empfehlen sich vor allem bekannte Hersteller wie Samsung, Motorola und Huawei, aber auch B-Brands wie Nokia, BQ sowie die aufstrebende chinesische Konkurrenz von Xiaomi.

In der Übersicht haben wir einige aktuelle Modell mit den wichtigsten technischen Daten, dem Listenpreis und dem Straßenpreis (Stand August 2019) zusammengestellt. Wie Sie sehen können, gibt es in der Preisklasse bis 300 Euro (Listenpreis) eine Reihe von interessanten und leistungsstarken Geräten. Gerade beim Motorola One Vision , aber auch beim Xiaomi Mi A3 gibt es von Seiten der Hersteller dank Android One eine Update-Garantie. Mit dieser verpflichten sich die Hersteller, ab Erscheinen drei Jahre Sicherheits-Updates zu liefern.

Von der Leistung her liegen die Geräte mit einem Antutu-Wert zwischen 138.000 und 143.000 Punkten nahezu gleichauf. Genaueres zu diesem Benchmark erfahren Sie im Absatz auf Seite 76. 

Bei Huawei bleibt abzuwarten, ob es aufgrund der Konflikte mit Google noch zu einem Android-10-Update kommen wird. Für das M20 von Samsung ist bereits ein Update auf Android 9 angekündigt, das voraussichtlich noch im dritten Quartal 2019 erscheinen wird.

Vorjahresgeräte: Günstigere Varianten für Einsteiger 
Wenn es noch ein wenig günstiger sein soll, gibt es als preiswerte Alternative noch die Vorjahresgeräte. Diese sind meist ein wenig leistungsschwächer, aber dafür inzwischen auch mit einem deutlichen Preisabschlag zu haben. Das Alter hat hier vor allem Einfluss auf die Bereitstellung der Updates. Bei vielen Herstellern ist nach zwei Jahren Schluss mit den Updates. Wir haben für Sie in der Tabelle unten einige der preislich lohnenswerten Modelle zusammengestellt.

Die drei vorgestellten Geräte sind die direkten Vorgänger der Geräte des vorherigen Abschnittes. Sie sind mit einem ähnlichen Preis in den Markt gestartet. Dieser hat sich beim Motorola One inzwischen halbiert, bei den beiden anderen sieht es vergleichbar aus. Das Huawei P Smart startete allerdings in Deutschland mit rund 180 Euro deutlich unter dem Listenpreis.

Mit Blick auf die Leistung hat sich sicherlich einiges getan, vor allem in Bezug auf die Kamera, aber auch in Bezug auf die Antutu- Benchmark-Werte. Wer die Kamera allerdings nur gelegentlich verwendet und nicht allzu grafiklastige Spiele nutzt, wird die teilweise über 100 Euro Preisersparnis zum aktuellen Modell sicherlich gerne mitnehmen.

Smartphones für den intensiven Gebrauch
Bei den Smartphones für den intensiven Gebrauch haben wir zwei bis drei wesentliche Kriterien für den Kauf gesehen: die Kamera, die Akkuleistung sowie ein modernes Design. Das letzte Argument liegt meist beim Betrachter. Deswegen haben wir uns in der Auswahl auf die beiden ersten Kriterien konzentriert und für Sie drei aktuelle Modelle von Samsung, Motorola und Xiaomi herausgesucht.

Die drei vorgestellten Smartphones überzeugen durch die integrierte Kamera, aber auch durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Alle drei Geräte wurden in der ersten Jahreshälfte 2019 veröffentlicht. Dies macht sich auch an der Preisentwicklung deutlich. Sie erhalten im direkten Vergleich zum Einstiegspreis bereits Nachlässe zwischen 25 und 30 Prozent. Beim Blick auf den Benchmark fällt allerdings auf, dass das Gerät von Motorola deutlich hinter den beiden anderen platziert ist.

Vergleich: Vorjahresgeräte für Intensivnutzer 
In diesem Bereich ist der Blick auf Alternativen aus dem vergangenen Jahr deutlich schwieriger, da sich vor allem bei den Kameras einiges getan hat. Dennoch haben wir für Sie die Vorjahresmodelle auch noch mal in einer Tabelle gegenübergestellt. Nur beim Samsung Galaxy A50 haben wir hier auf einen Vergleich verzichtet, da es nur einen Vorgänger aus dem Jahr 2017 gibt. Bei den beiden anderen Fällen betragen die Unterschiede zum Vorjahr zwischen 30 und 50 Euro, die Ergebnisse bei Kamera, Prozessor und Benchmark fallen aber spürbar schwächer aus. An dieser Stelle sollten Sie abwägen, wie viel Ihnen die potenziell besseren Bilder, mehr Leistung und auch das eine Jahr mehr Updates preislich wert sind.

Smartphones für Anwender mit höheren Ansprüchen
In diesem Bereich spielt die Prozessorleistung sowie der Benchmark eine entscheidende Rolle. Wir haben uns in diesem Segment für das One Plus 6T , das Xiaomi Mi 9 und das Samsung Galaxy A70 entschieden. Gerade in diesem Bereich, der sich unterhalb der Spitzengeräte der einzelnen Anbieter bewegt, gibt es nicht mehr so viele Modelle, die unter der Schwelle von 400 Euro bleiben. Viele Käufer greifen hier dann eher zum Spitzenmodell des Vorjahres und sind bereit, einen Preis zwischen 400 und 500 Euro zu bezahlen.

Bei unserer Geräteauswahl erhalten Sie neben guter Leistungen teilweise auch bereits recht interessante Funktionen, die selbst bei deutlich höherpreisigen Smartphones fehlen: So bieten das Oneplus 6T und das Xiaomi Mi 9 beispielsweise einem im Display integrierten Fingerabdrucksensor oder auch eine Gesichtserkennung für die schnellere Entsperrung des Smartphones. Auch die Benchmark-Werte sind im direkten Vergleich zu den beiden anderen Geräten teilweise über Faktor zwei höher. Der Preisunterschied zu den Smartphones aus dem vorangegangenen Nutzerprofil beträgt zwischen 80 und 200 Euro. Dafür erhalten Sie bei den drei Geräten auch deutlich mehr Leistung, einen teils noch größeren Akku und dazu eine bessere Kamera. Diese Geräte sind also sicherlich auch für Intensivanwender interessant – ob sich allerdings der Aufpreis lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ergänzt haben wir diese Kategorie noch um das Google Pixel 3a . Es bietet Ihnen einen einigermaßen schnellen Prozessor, eine gute Kamera und darüber hinaus noch die von Google bekannte Update-Garantie für Pixel-Geräte. Diese sind immer die ersten, welche eine neue Android-Version erhalten.

Antutu-Benchmark: Leistungen selbst vergleichen 
In den Übersichten auf den vorherigen Seiten haben Sie viele unterschiedliche Smartphones mit ihren Leistungsparametern gesehen. Für eine besseren Vergleichbarkeit greifen wir auf den Benchmark Antutu zurück, der bei Smartphones am weitesten verbreitet ist. Er bezieht unter anderem die CPU-Mathematik, die Datenverarbeitung, die 3D-Leistung und die Bildverarbeitung in das Ergebnis mit ein. Hier finden Sie eine umfassende Datenbank mit zahlreichen Smartphones und Tablets, deren technischen Daten sowie den Antutu-Benchmark-Werten.

Wichtig für die Kaufentscheidung: Preisentwicklung bei Top-Geräten 
Bereits zu Beginn haben wir uns kurz mit dem Preis des aktuellen Top-Modells von Samsung beschäftigt. Nicht viel günstiger sind Sie bei den Geräten der anderen großen Hersteller unterwegs. Doch auch hier fällt der Preis nach einem Jahr deutlich. Wenn Sie also mit einem Spitzenmodell wie dem Galaxy S10 liebäugeln, sollten Sie mit dem Kauf noch bis Anfang 2020 warten. Gerade wenn ein neues Gerät angekündigt wird, geht es mit dem Preis noch mal rapide nach unten. Wir haben den Preisverfall einiger Top-Geräte für Sie tabellarisch zusammengefasst.

Wie Sie bei allen Geräten sehen, ist der Preisverfall bereits nach mehreren Monaten deutlich spürbar. Beim Galaxy S10 liegt er nach fünf Monaten bereits bei über 30 Prozent, beim Galaxy S9 nach 17 Monaten bei rund 45 Prozent. Ganz ähnlich sieht es bei den anderen Herstellern aus. Wenn Sie also ein wenig Geduld mitbringen, macht sich dies preislich direkt bemerkbar.

Ein großes Risiko in Bezug auf Updates gehen Sie dabei übrigens nicht ein. Aktuell erhält auch noch das Galaxy S7 , welches im März 2016 erschienen ist, seine Sicherheits-Updates. Für Android 9 wurde es allerdings nicht mehr berücksichtigt.

Das ein Jahr später erschienene Galaxy S8 hingegen hat die aktuelle Android-Version erhalten. In der Regel kommen die Samsung-Spitzenmodelle somit in den Genuss von mindestens zwei großen Android-Updates.

Alternative: Gebrauchtes Smartphone 
Eine weitere Alternative zum neuen Smartphone ist ein gebrauchtes Gerät. Dieser Weg lohnt sich vor allem bei Modellen aus dem Vorjahr, da Sie an dieser Stelle Einsparungen zwischen zehn und 30 Prozent erzielen können. Allerdings kann ein solches Gerät schon ein Jahr im Einsatz sein, was auch bei pfleglichem Umgang vor allem beim Akku spürbar wird. Hier sollten Sie unter Umständen einen Austausch in ein bis zwei Jahren mit einkalkulieren. Preise zum Tausch von Akkus finden Sie etwa bei Handyreparatur123 oder bei McRepair . Ein guter Startpunkt für die Recherche ist in diesem Fall eBay. Wenn Sie kein Risiko eingehen wollen, sollten Sie nur bei zertifizierten gewerblichen Händlern kaufen, die Ihnen auch ein 30-tägiges Rückgaberecht einräumen. Damit haben Sie zu Hause in aller Ruhe die Möglichkeit, den tatsächlichen Artikelzustand zu prüfen und bei Nichtgefallen ohne Probleme wieder zurückzuschicken. Darüber hinaus gilt bei einem solchen Händler auch die gesetzliche Gewährleistung von sechs Monaten.

Lesen Sie sich zusätzlich am besten auch noch die Händlerbewertungen außerhalb der Plattform durch, beispielsweise bei Trustpilot . Hier bekommen Sie noch einmal ein anderes Bild im Vergleich zu den meist doch recht positiven Bewertungen bei Ebay.

Ob sich der Kauf am Ende wirklich lohnt, können Sie durch einen Vergleich bei Idealo ermitteln. Im Fall des Samsung S9 war der Preis für ein gebrauchtes S9 mit Zustand „sehr gut“ bei rund 410 Euro, ein neues kostet 479 Euro. Ein Akkutausch kostet im Übrigen rund 80 Euro bei Handyreparatur 123.

Sparpotenzial: Smartphone mit Vertrag kaufen 
Wenn Sie unbedingt das aktuelle Spitzenmodell eines Herstellers möchten, kann auch eine Kombination aus Smartphone und Mobilfunkvertrag eine Alternative darstellen. Ein Startpunkt hierfür ist beispielsweise die Plattform Mydealz und die Rubrik „ Telefon- und Internet-Verträge “. Hier gab es zum Zeitpunkt der Recherche etwa ein Google Pixel 3 inklusive Sennheiser-CX6-Kopfhörer und einem Mobilfunkvertrag von Debitel für knapp 470 Euro. Damit ist die Hardware samt Mobilfunkvertrag günstiger als die reine Hardware, die bei Google selbst derzeit bei 849 Euro liegt. Teuer wird es erst nach 24 Monaten. Deswegen dürfen Sie nicht vergessen, den Vertrag zeitnah zu kündigen.

Ähnliche Angebote mit unterschiedlichen aktuellen Smartphones sind immer wieder zu finden.

Fazit 
Smartphones müssen nicht immer teuer sein! Entscheidend ist allerdings, dass Sie sich im Vorfeld Gedanken machen, was Sie benötigen, und dass Sie bereit sind, an manchen Stellen Abstriche zu machen. Dann kann sich daraus auch durchaus mal ein Schnäppchen ergeben.

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9.26.2019

Published 9/26/2019 by with 0 comment

Smartphone kabellos laden: Ratgeber und Kauftipps für Qi-Ladegeräte

Immer mehr Smartphones unterstützen den sogenannten Qi-Standard, der drahtloses Aufladen erlaubt. Qi ist das chinesische Wort für Lebensenergie. Und die fließt hier denkbar einfach: Statt den Stecker mühsam ins Handy pfriemeln zu müssen, legt man das Phone einfach auf der entsprechenden Ladefläche ab.

Auf dem Markt gibt es hauptsächlich zwei Ausführungen: Flache Geräte in runder oder eckiger Form sowie Ständer, in denen das Smartphone hochkant oder quer steht. Ein Pluspunkt der Qi-Technologie: Der Standard funktioniert herstellerübergreifend. So lassen sich kompatible Phones, etwa von Apple, Samsung und Huawei, mit ein- und demselben Pad laden. Aktuelle Qi-Pads kommen meist auch mit Schutzhüllen klar, sofern diese nicht zu dick ausfallen. 

Unterschiede in der Ladepower
Doch aufgepasst: Nicht alle Qi-Lader laden gleichschnell. Einfachere Modelle tanken das Smartphone nur mit 5 Watt auf, bessere liefern bis zu 15 Watt. Das Tempo hängt allerdings auch vom Smartphone ab. Manche Topmodelle von LG, Samsung und Huawei lassen sich mit 10 Watt oder mehr befüllen, aktuelle iPhones verdauen meist 7,5 Watt, andere müssen sich mit 5 Watt begnügen. Man sollte sich also vor dem Kauf einer Ladeschale über die Fähigkeiten des eigenen Handys informieren.

Wer das Ladepad im Schlafzimmer nutzen möchte, sollte zudem darauf achten, dass die Status-Lämpchen nicht dauerhaft leuchten. Das ist in der Regel der Produktbeschreibung zu entnehmen.

Die Nachteile des Qi-Standards: Generell klappt das Laden via Kabel bei gleicher Leistungsaufnahme schneller, da der Wirkungsgrad bei der induktiven Methode nicht so hoch ist. Zudem muss die Leistung bei zu starker Wärmeentwicklung reduziert werden. Auch kann man das Smartphone beim Auftanken nur schwer benutzen, da es stets den Kontakt zur Ladefläche halten muss.

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8.30.2019

Published 8/30/2019 by with 0 comment

Handy in 15 Minuten aufladen: Dieses Smartphone macht den Traum wahr

Ein Smartphone, das sich in wenigen Minuten komplett aufladen lässt: Vivo hat sein neues Vivo Nex 3 jetzt in einem ersten Video gezeigt. Der neue Super-Akku könnte vielleicht auch beim kommenden OnePlus 7T Pro zum Einsatz kommen.

Vivo Nex 3: Super-Akku mit 120 Watt aufladbar
Der chinesische Hersteller Vivo könnte mit seinem nächsten Handy der futuristischen Nex-Serie einen Rekord brechen. Ersten Infos zufolge soll sich der Akku des Handys mit satten 120 Watt aufladen lassen. Bei einer wahrscheinlichen Kapazität von 4.000 mAh dürfte es laut mobiFlip in etwas weniger als 15 Minuten vollständig geladen sein.

Während sich sicher jeder Handy-Besitzer über Vivos „FlashCharge“ freuen würde, sind Fragen zur Langlebigkeit derzeit natürlich noch nicht geklärt. Andere Hersteller wie Samsung handeln da deutlich konservativer und bieten selbst im aktuellen Flaggschiff, dem Galaxy Note 10 Plus, „nur“ eine Ladeleistung von 45 Watt an. Wie es um die Wärmeaufnahme im Vivo Nex 3 bestellt ist, werden wir dann erst im nächsten Monat erfahren, wenn der Hersteller das Smartphone zumindest in China offiziell vorstellen möchte. Der Preis und der genaue Release-Termin wurden noch nicht kommuniziert.

Vivo Nex 3 mit besonderem Display
Vom Akku mal abgesehen wird das Vivo Nex 3 auch in anderen Bereichen punkten können. Ersten Informationen zufolge wird der Hersteller auf ein „Wasserfall“-Display setzen, bei dem der Screen deutlich über die seitlichen Ränder fließt – sehr viel mehr noch als zum Beispiel bei Samsung-Handys mit Edge-Display. Wie groß das Display bei Vivos neuem Smartphone wird und wie hoch es auflösen kann, hat der Hersteller noch nicht verraten.

Im Teaser-Video ist auch das besondere Kamera-Setup zu sehen. Rückwärtig warten drei Linsen, von denen einer aller Wahrscheinlichkeit nach ein Time-of-Flight-Sensor ist, um Tiefeninformationen zu sammeln. Zu den anderen beiden Linsen sind noch keine Infos bekannt. Zu sehen ist aber immerhin die Pop-up-Kamera: Hier setzt Vivo wohl auf erneut auf eine Dual-Kamera, wie schon beim Vivo X27 Pro. Auf einen Notch oder eine andere Art der Aussparung am oberen Displayrand kann so verzichtet werden.

Zur weiteren Ausstattung hält sich Vivo ebenfalls bedeckt. Welcher Prozessor von wie viel Arbeitsspeicher unterstützt wird, ist noch unbekannt.

Vivo Nex 3: Ausblick auf das OnePlus 7T?
Vivo gehört genau wie OnePlus und Oppo zum Konzern BBK Electronics. In der Vergangenheit hat sich schon oft gezeigt, dass neue Funktionen erst bei Vivo getestet werden, bevor OnePlus sie für seine Handys übernimmt. In diesem Sinne könnte das Vivo Nex 3 – zumindest in Teilen – als eine Art Blaupause für die Pro-Version des kommenden OnePlus 7T gelten. Es ist also durchaus möglich, dass wir den Super-Akku und die doppelte Pop-up-Kamera auch im nächsten OnePlus-Flaggschiff zu sehen bekommen.

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8.29.2019

Published 8/29/2019 by with 0 comment

Smartphone für Oma & Opa immer wichtiger

Aktuelle Seniorenstudie von Emporia liefert interessante Erkentnisse.
Der oberösterreichische Seniorenhandy-Spezialist Emporia hat am Mittwoch die Ergebnisse der Seniorenstudie „Smart im Alltag 2019“ veröffentlicht. Bei der Analyse wurden zusammen mit der Deutschen Seniorenliga 500 Smartphone-Besitzer über 60 Jahre befragt. Wichtigste Erkenntnis: Das Smartphone wird auch für ältere Menschen immer wichtiger und schlägt mittlerweile auch in dieser Altersgruppe das Festnetz.

Smartphone schlägt Festnetz
Laut der Studie würden drei von vier Senioren, die ein Smartphone besitzen, eher auf das klassische Festnetztelefon verzichten, als auf ihr Handy. Ein wesentlicher Grund dafür ist nach Ansicht von 83 Prozent der Befragten, dass es einfacher sei, über das Smartphone mit Familie und Freunden Kontakt zu halten. 85 Prozent gaben an, das Smartphone helfe ihnen in vielen Situationen des Alltags. Laut Studie möchten drei Viertel der Senioren nicht mehr auf ihr Smartphone verzichten, wenn sie unterwegs sind. Auch auf Reisen ist es ihnen dank Informationen wie Wetteraussichten oder Straßenkarten ein wichtiger Begleiter.

Viele Senioren haben noch kein Smartphone
Doch längst nicht alle Senioren genießen derzeit die Vorteile der digitalen Welt. Mehr als eine Million Senioren in Österreich besitzen heute noch kein Smartphone. Doch es gibt immer mehr Dinge des täglichen Lebens, die kaum noch ohne Handy erledigt werden können. „Es gilt, mit der modernen Kommunikation Schritt zu halten, um nicht plötzlich im Abseits zu stehen“, sagt Emporia-Geschäftsführerin Eveline Pupeter. „Unsere Mission ist es, die älteren Menschen in die digitale Zukunft zu führen.“

Ängste von Omas und Opas
Die Studie zeigt auch gewisse Sorgen und Nöte der Senioren kauf. Viele ältere Menschen befürchten, in einer durch Technik dominierten Welt abgehängt zu werden. Sie machen sich etwa Gedanken, ob sie tägliche Besorgungen wie Bankgeschäfte, Behördengänge oder Fahrkartenkäufe künftig überhaupt noch wie gewohnt erledigen können. Hinzu kommt: Laut Einschätzung der Studienteilnehmer haben viele andere Senioren kein Smartphone, weil diese schlichtweg Angst hätten, damit nicht klarzukommen.

Emporia startet spezielle Schulungen
„Die technologische Entwicklung lässt sich nicht aufhalten, doch die Technik lässt sich vereinfachen“, sagt Pupeter. „Wir möchten die Berührungsängste Schritt für Schritt abbauen und mit einfach zu bedienenden Smartphones die ältere Generation fit für die Zukunft machen. Auf der IFA 2019 Anfang September in Berlin präsentieren wir deshalb nicht nur unsere innovative Produktpalette, sondern bieten auch kostenlos spezielle Smartphone-Schulungen für Senioren an.“

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